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Sackgasse am Hoffmanshof

Radweg endet an rot-weißer Bake Sackgasse am Hoffmanshof

An der rot-weißen Bake ist Schluss: Wer derzeit mit dem Rad vom Weender Krankenhaus stadtauswärts Richtung Herberhausen unterwegs ist und den südlichen Radweg entlang der Bundesstraße 27 nutzt, gelangt am Hoffmannshof in eine Sackgasse. Mehrere Hinweisschilder weisen schon früh darauf hin. Der asphaltierte Fuß- und Radweg endet hier, erst jenseits der Ampelkreuzung wird der Weg bis zur Abzweigung nach Herberhausen fortgesetzt.

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Ende im Gelände: Der Radweg an der B 27 endet an einer Bake.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Entweder fahren die Radfahrer an der Bake stadtauswärts sehr gefährlich auf die B 27 auf oder sie wählen den selbstgefahrenen matschigen Reifenstreifen dicht am Restaurant vorbei“, sagt Tageblatt-Leser Hardy Fender.

Ein „Schildbürgerstreich“, findet er. „So endet nun dieser breite und sicherlich sehr teure Radweg tot und eigentlich rechtlich nur verlassbar, indem man umkehrt.“

Grund für diese Lücke im Radweg waren bislang gescheiterte Verkaufsverhandlung zwischen der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau- und Verkehr in Bad Gandersheim und den Eigentümern des für den Lückenschluss benötigten Geländes. Die Eigentümer, so erläutert Behördenleiter Udo Othmer, hätten einen Verkauf immer abgelehnt.

Letzte Chance wäre ein Enteignungsverfahren gewesen. „Aber so etwas braucht Jahre“, sagt Othmer. Daher habe man davon bisher abgesehen. Inzwischen haben sich laut Othmer die Besitzverhältnisse aber geändert. Er sei guter Dinge, dass man sich bei neuen Verkaufsverhandlungen mit den Eigentümern einigen werde, um dann die Lücke schließen zu können.

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