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Sammeltaxen statt Schnellbusse

Junge Union: Pläne der Landesregierung gehen an Bedürfnissen von Jugendlichen vorbei Sammeltaxen statt Schnellbusse

Die Pläne des Landes Niedersachsen, neue Schnellbuslinien zwischen Städten mit und ohne Bahnanschluss zu fördern, gehen aus Sicht der Jungen Union (JU) an den Bedürfnissen von Jugendlichen vorbei. Statt auf Busse setzt die JU auf den Einsatz von Anrufsammeltaxen (AST).

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Bei der Verkehrsanbindung des ländlichen Raums setzt die Landesregierung unter anderem auf Busse. (Symbolbild)

Quelle: CR

Göttingen. Wir als JU setzen uns für den Ausbau der Anruf-Sammeltaxen bis ins Eichsfeld ein. Dies ist nicht nur wesentlich kurzfristiger realisierbar, sondern geht auch noch gezielter auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ein", sagte Anika Bittner, Geschäftsführerin des JU Kreisverbandes Göttingen.

Schnellbus nach Göttingen möglich, aber nicht vor 2018

Hintergrund ist eine geplante Richtlinie des Landes, nach der kommunale Spitzenverbände bei der Einrichtung einer Schnellbuslinie gefördert werden können. Nach Auskunft von Stefan Wittke, Pressesprecher vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sei damit auch eine Schnellbusverbindung zwischen Duderstadt und Göttingen möglich - allerdings nicht vor 2018.

Mit dem Anrufsammeltaxi auch nach Gieboldehausen

Eine Verbindung mit Sammeltaxen sei "kurzfristiger realisierbar" als eine Buslinie, meint die JU. Sie gehe "auch noch gezielter auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ein". Schon jetzt sei es möglich, bis in die "späten Abendstunden" mit dem AST von Göttingen gegen einen Aufpreis von zwei bis drei Euro in die Umlandgemeinden zu fahren. Dies soll auch für Duderstadt und Gieboldehausen möglich sein, fordert die JU.

Anrufsammeltaxi bietet Lebensqualität für Jugendliche

„Für uns Jugendliche ist die Anbindung an das nächst gelegene Oberzentrum so wichtig wie noch nie. Gerade in den Abendstunden kann das AST Lebensqualität für Jugendliche im ländlichen Raum schaffen", sagte Florian Glombik, JU-Stadtverbandsvorsitzender in Duderstadt. Das Angebot müsse aber flexibler werden und ausgebaut werden. Abfahrtszeiten könnten etwa über das Smartphone durchgegeben werden, "um eine zukunftsorientierte Lösung für den ÖPNV zu garantieren", lautet ein JU-Vorschlag.

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