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Sanierung an Jüdenstraße und Rote Straße

Umgestaltung Sanierung an Jüdenstraße und Rote Straße

Teile der Jüdenstraße und der Roten Straße sollen im kommenden Jahr saniert werden. In der Roten Straße könnten sämtliche Parkplätze wegfallen. Doch vorher sollen dazu die Anwohner gehört werden.

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Auch die Jüdenstraße soll saniert werden - entweder mit sechs oder mit 4,50 Meter Fahrbahnbreite.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Betroffen ist der östliche Teil der Roten Straße zwischen Jüdenstraße und Burgstraße sowie der südliche Teil der Jüdenstraße zwischen Barfüßerstraße und Rote Straße. Diese Abschnitte sollen nach dem Willen der Stadtverwaltung im Zuge der Sanierung der Innenstadtstraßen „grundhaft saniert“ werden.

Neue Leitungen an 21 Gebäuden

In den vergangenen Jahren, so die Vorlage der Stadtverwaltung für den Bauausschuss am Donnerstag, 4. August, „mussten auftretende Schadstellen in Aufbau und Belag mehrfach repariert werden“. Dabei sollen die Göttinger Entsorgungsbetriebe nicht nur Schmutz- und Regenwasserkanäle, sondern auch die Grundstücksanschlüsse erneuern. An 21 Gebäuden sollen die Stadtwerke zudem Wasser- und Gasleitungen neu verlegen.

Die größten Veränderungen könnten die Rote Straße betreffen, für welche die Verwaltung drei Planungsentwürfe vorgelegt hat. Der östliche Bereich soll in jedem Fall als „Platzbereich“ gestaltet werden. Für den dreieckigen Platz direkt vor dem Wohnheim Rote Straße sieht die Stadtverwaltung Außengastrononomie und Sitzplätze vor.

Die drei Varianten unterscheiden sich unter anderem darin, wieviele von den derzeit 24 Parkplätzen übrig bleiben sollen. Zwei Entwürfe sehen jeweils zehn Stellflächen vor, die dritte Variante keinen einzigen Parkplatz, sondern nur eine Anlieferzone. Die Reduktion der Stellplätze soll Flächen für Fußgänger, Aussengastronomie und Fahrradabstellmöglichkeiten zugute kommen.

Fahrbahn soll verengt werden

Für die Jüdenstraße hat die Stadtverwaltung zwei Entwürfe ausgearbeitet, die sich in der Gestaltung an den bereits umgestalteten Straßen des Busringes orientiert. In der ersten Variante soll die Fahrbahn auf eine Mindestbreite von sechs Metern eingeengt werden. Dann könnten Autos und Lastwagen haltende Busse noch passieren.

Die zweite Variante sieht eine Verringerung der Fahrbahnbreite auf nur noch 4,50 Meter vor - dann kämen an haltenden Bussen nur noch Radfahrer vorbei. Dafür, so die Verwaltung, „wäre es jedoch möglich, einen komfortablen Wartebereich für Busfahrgäste zu gestalten“. Wegen der höheren Belastbarkeit soll die Fahrbahn der Jüdenstraße nicht gepflastert, sondern asphaltiert werden.

Die verschiedenen Varianten werden am Donnerstag, 4. August, im Bauaussschuss der Stadt vorgestellt (Neues Rathaus, Ratssaal, 16.15 Uhr). Eine Beschlussfassung ist dort noch nicht vorgesehen, weil die Verwaltung erst eine geplante Diskussion mit den Anliegern abwarten will.

Innenstadtsanierung soll weitergehen

Göttingen. Neben der Sanierung der Roten Straße und der Jüdenstraße ist die Verlängerung der Sanierung des Nordteils der historischen Altstadt Thema im Bau- und Planungsausschuss. Dort sieht die Verwaltung weiterhin „erhebliche städtebauliche Missstände“.

Die notwendigen Arbeiten umfassen unter anderem größere Arbeiten am am Städtischen Museum, die durch bereits zugesagte Städtebauförderungsmittel gefördert werden.  Weitere Probleme gibt es durch leerstehende Ladenlokale und eine unbefriedigende Gestaltung von Stadträumen, so am Waageplatz und am Jacobikirchhof. Außerdem gibt es nach Überzeugung der Stadtverwaltung ein unzureichendes Angebot an Wohnraum für Familien und „deutliche Substanzmängel“ an einigen Gebäuden. Daher „muss die Dauer des Sanierungsverfahrens über 2016 hinaus mit zusätzlichen Fördermitteln verlängert werden“.

Zusammen mit den Mitgliedern des Umweltausschusses werden zu Beginn der Sitzung am Donnerstag, 4. August, der Flächennutzungsplan und der Landschaftsschutzplan für Göttingen erörtert. Die Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses beginnt um 16.15 Uhr. hein

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