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Sorgen und viele Fragen

Sanierung der südlichen Innenstadt Sorgen und viele Fragen

Welche Vorteile ergeben sich aus der Sanierung der südlichen Innenstadt? Welche Projekte werden dort schon umgesetzt? Über Themen wie diese haben Mitglieder der Stadtverwaltung und des Sanierungsträgers der Stadt Complan Kommunalberatung am Mittwoch Anlieger und Eigentümer informiert.

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Mehr als 40 Eigentümer und Anlieger kamen zum Infoabend im Neuen Rathaus.

Quelle: Heller

Göttingen. Mehr als 40 Eigentümer und Anlieger kamen zum Infoabend im Neuen Rathaus. Stadtbaurat Thomas Dienberg bezeichnete das Sanierungsgebiet der südlichen Innenstadt während der Veranstaltung als „lebendiges Stadtquartier, das einige Schwächen, aber auch Stärken aufweist“. Bis 2022 soll die Sanierung seinen Angaben zufolge noch dauern.

Durch die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ können öffentliche und private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert werden. Das bedeutet, das Eigentümer für die Sanierung ihres Gebäudes einen Zuschuss erhalten können. Sie müssen dabei beachten, dass sie Stadt und Sanierungsträger über ihr Vorhaben rechtzeitig informieren und einen Modernisierungsantrag stellen.

Mehrere Bürger erkundigten sich nach der Höhe der Ausgleichsbeträge, die sie bei gestiegenem Bodenwert ihres Grundstückes an die Stadt bezahlen müssen. „Es wäre nicht seriös, zu diesem Zeitpunkt dazu etwas zu sagen“, sagte Dienberg. „Gutachter werden in den nächsten Jahren den sanierungsbedingten Mehrwert der Grundstücke ermitteln“, erklärte Martina Welslau vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung.

Eine Anliegerin zeigte sich besorgt über den Fußweg, der entlang des Leinekanals entstehen soll: „Ich möchte den Weg nicht auf meinem Grundstück haben.Wie weit geht die Stadt, wenn sie ihr öffentliches Interesse durchsetzen will?“ Stadtbaurat Dienberg zufolge ist der Weg eine bauliche Zielsetzung, an der die Stadt festhalten will. „Wir werden aber keine Zwangsmaßnahmen wie Enteignungen vornehmen“, sagte er.

Auch nach den Plänen der Stadt für die Sanierung des Wochenmarktplatzes und des Otfried-Müller-Hauses fragten einige Bürger. Konkrete Pläne gebe es noch nicht, so die Auskunft der Stadtverwaltung. Auch die Frage nach einer Aufwertung des Durchgangs an der Kurzen Straße zum Wochenmarktplatz kam auf. „Der Durchgang mit dem Kopfsteinpflaster und der mangelhaften Beleuchtung ist gefährlich für Senioren“, äußerte sich eine Anliegerin. Das Problem habe die Stadt bereits erkannt. „Wir werden uns etwas überlegen und daran arbeiten“, so Welslau. Weitere Themen waren unter anderem die Bauarbeiten rund um das Kunstquartier, energetische Sanierung und deren Förderung und die Bildung eines Unterausschusses, in den betroffene Bürger sich einbringen können. aa

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