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Schikane gegen „Pflegen mit Herz“ in Adelebsen

Drohungen, Sachbeschädigung und Übergriffe Schikane gegen „Pflegen mit Herz“ in Adelebsen

Hundekot im Briefkasten gehört noch zu den hamlosen Schikanen. Seit fast drei Jahren erleben Lutz und Susanne Lehr, Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes in Adelebsen, eine beispiellose Serie von Drohungen, Sachbeschädigungen oder gefährlichen Übergriffen.

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Quelle: Hinzmann

Adelebsen. Jüngstes Beispiel: Die Schaufensterscheibe ihres Ladenlokals in der Langen Straße in Adelebsen wurde mit Farbe beschmiert. Die Polizei bestätigt den jüngsten Angriff. Es ist die siebente Strafanzeige seit Sommer 2012.

So harmlos wie die Farbschmiererei war das nicht immer. Mehrfach schon wurden an einem Firmenwagen die Radmuttern gelöst. Ehe die zwölf Mitarbeiter des Pflegedienstes morgens aufbrechen, kontrolliert der Chef inzwischen routinemäßig den Zustand der Autos. Auch Hundedreck auf der Windschutzscheibe oder mit Sekundenkleber zugeklebte Türschlösser gehörten schon zum Repertoir der Schikaneure. In einem Fall wurden der Inhaberin auch alle vier Reifen ihres Geländewagens zerstochen.

Einen konkreten Verdacht, wer ihnen so beharrlich zusetzt, äußern die Lehrs „besser nicht“.  Es müsse aber mit Konkurrenz zu tun haben. Alles begann im Sommer 2012, als das Ehepaar ihren Dienst unter dem Namen „Pflegen mit Herz“ offizeill in Adelebsen eröffneten. Zuvor hatten sie bereits in Grebenstein (Nordhessen) einen Pflegedienst, hatten seit 2007 auch in Adelebsen ein Angebot und sind seit 2012 mit ihrem Ladenlokal in der Langen Straße sichtbar am Markt.

Sofort gab es einen ersten anonymen Brief, in dem sie aufgefordert wurden, „sich wegzumachen“. Mehrere solcher Briefe, die darauf abzielen, dass die Familie ihr Geschäft aufgibt, wurden schon der Polizei übergeben. Zudem wurden etliche, aber längst nicht alle der Schikanen der Polizei angezeigt. Drei der sieben Ermittlugnsverfahren wurden von der Staatsanwaltschaft formal eingestellt. Aktuell, so Polizeisprecher Joachim Lüther, laufen drei Ermittlungsverfahren, das jüngste wegen der Farbschmniererei.

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