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Schimmel im Bonaforther Dorfgemeinschaftshaus

Sanierung kostet 250 000 Euro Schimmel im Bonaforther Dorfgemeinschaftshaus

Die Stadt Hann. Münden soll 250 000 Euro in die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Bonaforth investieren, das seit September 2014 wegen Schimmelbefalls geschlossen ist. Eine entsprechende Empfehlung an den Stadtrat hat der Stadtentwicklungsausschuss mit den Stimmen der SPD abgegeben. Die Kosten übernimmt der Landkreis aus überschüssigen Kreisumlagemitteln.

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Quelle: HAZ (Symbolbild)

Hann. Münden. Mit dem Betrag kann das Gebäude so weit hergerichtet werden, dass es künftig wieder vom Sportverein, der Feuerwehr und dem Kindergarten genutzt werden kann. Die Stadt müsste allerdings von nun an verstärkt das richtige Lüften und Heizen kontrollieren, um einen erneuten Schimmelbefall auszuschließen. Wasser dringt derzeit über das Dach, die Fassaden und den Boden ins Haus ein.

 
Die eigentlich notwendige Komplettsanierung des Gebäudes, das aus den 70er-Jahren stammt, würde zwei Millionen Euro kosten. Günstiger wäre der Abriss und die Errichtung eines kleineren, den heutigen Bedürfnissen besser entsprechenden Neubaus für 1,4 Millionen Euro. Beides liegt außerhalb der Möglichkeiten der finanziell maroden Stadt.

 
Im Ausschuss waren auch kritische Stimmen zur Minimalsanierung zu hören. Von „viel Geld für Flickschusterei“ sprach Lena Kürschner (Grüne). Franz Bitz (BFMÜ) erinnerte daran, dass das städtische Haushaltskonsolidierungsprogramm eine Übertragung der sieben Dorfgemeinschaftshäuser an Vereine vorsehe. Bonaforth gehöre zu den vier Orten, wo das bisher nicht gelungen sei. Sollte sich auch in naher Zukunft niemand finden, sehe das Konzept die Aufgabe des Gebäudes vor.

 
Kämmerer Wolfgang Hodan teilte mit, dass die Stadt das Geld vom Landkreis auch für die Sanierung des historischen Rathauses oder den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Hedemünden verwenden könnte.

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