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Schimmelbau in Bonaforth droht Teilabriss

Neues Konzept gesucht Schimmelbau in Bonaforth droht Teilabriss

Dem vom Schimmel befallenen Dorfgemeinschaftshaus in Bonaforth droht ein Teilabriss. In der Sitzung des Rates der Stadt Hann. Münden am Dienstag, 22. September, wird laut Verwaltung jedoch noch keine Entscheidung fallen.

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Quelle: Warnecke/dpa (Symbolfoto)

Bonaforth. Da das Geld aus dem Investitionshilfeprogramm des Landkreises Göttingen nicht für eine Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses verwendet werden dürfe, sei ein neues Konzept für das Karl-Heinz-Herbold-Haus notwendig, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Nach derzeitigen Überlegungen bedeute dies allerdings eine Teilsanierung und einen Teilabriss. Detailliertere Kostenschätzungen lägen jedoch noch nicht vor. Daher könne in der Ratssitzung auch noch nicht über das Dorfgemeinschaftshaus entschieden werden. Deshalb werde dieses Thema von der Tagesordnung genommen.

Der Gebäudekomplex wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Er beherbergt die Feuerwehr, einen Kindergarten sowie eine Sporthalle und dient den Bonaforthern als Dorfgemeinschaftshaus. Die Einrichtung musste jedoch wegen Schimmelbefalls im September 2014 geschlossen werden. Seither ist die Feuerwehr obdachlos.

Der Kindergarten musste in ein anderes Gebäude umziehen, und Vereine wie auch Gruppen müssen sich woanders treffen. Der Rat der Stadt Hann. Münden hatte beschlossen, das Geld aus dem Investitionshilfeprogramm für die Sanierung zu verwenden. Dies ist laut Landkreis jedoch nicht möglich, weil es sich bei den bisherigen Plänen um eine Reparatur, nicht aber um eine Investition handele, mit der eine energetische Sanierung oder die Barriefreiheit des Komplexes erreicht würde.

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