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Schmerzensgeld für zu heißes Duschen

Vor dem Amtsgericht Schmerzensgeld für zu heißes Duschen

Der Besuch in einem Düsseldorfer Hotel ist einer Frau aus Göttingen in schmerzhafter Erinnerung geblieben. Die Hoteldusche hatte ihr Verbrühungen zweiten Grades zugefügt. Dafür bekommt sie nun 750 Euro.

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Düsseldorf. Für Verbrühungen durch zu heißes Duschwasser bekommt eine Frau aus Göttingen 750 Euro. Auf diese Summe hätten sich beide Seiten in einem Vergleich geeinigt, teilte eine Sprecherin des Amtsgerichts Düsseldorf am Mittwoch mit. Das Gericht hatte 500 Euro vorgeschlagen. Ursprünglich hatte die Frau aus Göttingen mindestens 3000 Euro Schmerzensgeld verlangt. Das Hotel hatte eine Schuld bestritten.

Während des Duschens im Hotel sei die Wassertemperatur plötzlich von warm auf extrem heiß gewechselt, hatte die Klägerin berichtet. Eine Schiebetür habe verhindert, dass sie sich rasch mit einem Sprung in Sicherheit bringen konnte. Die Verbrühungen an ihrem Rücken entsprächen Verbrennungen zweiten Grades. Erst nach zwei Wochen sei sie schmerzfrei gewesen. Drei handtellergroße weiße Hautflecken blieben zurück.

dpa

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