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Schon mehr als 30 Einbrüche in Göttinger Innenstadt

Serie hält an / Meist Glasschiebetüren aufgedrückt Schon mehr als 30 Einbrüche in Göttinger Innenstadt

Anfangs waren die Täter spezialisiert auf Bäckerei-Filialen mit gläsernen Schiebetüren. Inzwischen sind auch Apotheken, Fleischereien und andere Geschäfte betroffen.

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Die Polizei ermittelt zurzeit, ob Einbrüche durch Hintertüren ebenfalls im Zusammenhang mit der Serie stehen.

Göttingen. Allein im dritten Quartal 2015 hat die Polizei im Citybereich rund 30 Einbrüche in Geschäfte registriert. Gaststätteneinbrüche wie Mittwoch, 1. Oktober, in ein Café in der Langen-Geismar-Straße, zählt die Polizei dabei noch nicht einmal mit. Dass es sich um eine mutmaßlich zusammenhängede Serie handelt, schließen die Ermittler aus der beinahe identischen Begehungsweise. Fast immer werden die Glasschiebetüren aufgedrückt und oft dabei zerstört. Bei der Hälfte aller Taten blieb es allerdings jeweils beim Versuch.

Betroffene Geschäftsinhaber sind inzwischen von einem Präventionsteam der Polizei beraten worden, wie sie sich besser schützen können. Einen weiteren Anteil von Taten ermittelt das zweite Fachkomissariat, kann es aber nicht direkt einer Serie zuordnen. Dabei handelt es sich um Einbrüche, die auf andere Weise in Innenstadtgeschäfte begangen werden.

So etwa jüngst der in ein Schaufester des Mobilcom-Debitel-Shops in der Weender Straße, bei dem die Täter trotz ausgelöster Alarmanlage durch das zerschlagene Glas ins Geschäft eindrangen und vor allem iPhone-Geräte gestohlen wurden. Ebenfalls ein Tatzusammenhang ist bei Einbrüchen durch Hintertüren fraglich. Den Gesamtschaden kann die Polizei aktuell nicht benennen. Die Ermittlungen, so Polizeisprecherin Jasmin Kaatz, laufen noch.

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