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Schonzeit für Rowtild in Staufenberg und Hann. Münden verkürzt

1. August darf geschossen werden Schonzeit für Rowtild in Staufenberg und Hann. Münden verkürzt

Die Schonzeiten für Rotwild in den Gebieten der Gemeinde Staufenberg und der Stadt Hann. Münden werden aus Gründen der Wildhege dauerhaft verkürzt. Beginn der Jagdzeit für Alttiere und Kälber ist damit ab dem 1. August eines jeden Jahres und nicht mehr der 1. September. Das hat der Göttinger Kreistag in seiner Juli-Sitzung beschlossen.

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Die Schonzeiten für Rotwild in den Gebieten der Gemeinde Staufenberg und der Stadt Hann. Münden werden aus Gründen der Wildhege dauerhaft verkürzt.

Quelle: dpa

Der Entscheidung ging eine Testphase voraus: Seit dem Sommer 2013 war auf Antrag der Niedersächsischen Landesforsten – Forstamt Münden – die Schonzeit für Rotwild der Klassen „Kälber und Alttiere“ im August für drei Reviere des Forstamtes Münden aufgehoben worden.

Der frühere Beginn der Jagdzeit hatte laut Forstamt Münden den Vorteil, „dass durch eine verbesserte Bejagung von Alttier und Kalb das Alttier-Kälber-Verhältnis verbessert würde“, hatte die Kreisverwaltung dem Kreistag mitgeteilt. In dieser Zeit sei das Wild hochaktiv, Alttier und Kalb seien noch zusammen.

„Durch das gleichzeitige Erlegen von Kalb und Alttier“ sei „eine effektivere Bejagung“ möglich. Darüber hinaus sei es „sinnvoller, im August den Abschuss zu tätigen und nicht erst zum Ende der Jagdzeit im Januar, wenn das Wild Ruhe braucht, weil der Aktivitätsrhythmus reduziert ist“.

Wegen der positiven Erfahrungen des Forstamtes Münden mit der Ausweitung der Jagd zu Beginn der Jagdzeit sei eine generelle Regelung in den Rotwildgebieten des Landkreises Göttingen in der Gemeinde Staufenberg und der Stadt Hann. Münden aus Gründen der Wildhege „äußerst sinnvoll“. Der entsprechende Vorschlag der Verwaltung wurde im Kreistag einstimmig angenommen.

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