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Schüler-Demo gegen Schulschließung in Adelebsen

Landkreis bestätigt Pläne Schüler-Demo gegen Schulschließung in Adelebsen

Knapp 100 Schüler und Eltern haben am Mittwochabend, 8. Oktober, gegen die drohende Schließung der Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen demonstriert. Den Teilnehmern gegenüber bestätigte Schuldezernent Marcel Riethig erstmals offiziell, dass der Landkreis Göttingen die Haupt- und Realschule gerne auslaufen lassen würde.

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Kinder, Jugendliche und ihre Eltern kämpfen mit viel Lärm und Transparenten um ihre Schule in Adelebsen.

Quelle: Theodoro da Silva

Adelebsen. Ab kommendem Jahr würde die Schule dann keine neuen Fünftklässler mehr aufnehmen. Als Grund nannte Riethig  zu geringe Neuanmeldungen.

Offen sei, ob die verbleibenden Schüler bis zu ihrem Abschluss in Adelebsen unterrichtet werden oder vorher an eine andere Schule wechseln. „Das müssen Sie entscheiden“, forderte Riethig den Schulvorstand auf. Der tagte unmittelbar nach der Demo.

Eigentlich wollte der Schuldezernent erst in dieser nicht öffentlichen Runde inklusive Lehrerkollegium und weiteren Schulelternvertretern die Pläne des Kreises für den Schulstandort Adelebsen mitteilen.

Schüler und Eltern im Demo-Zug

Riethig versicherte zuvor, dass sich die Kreisverwaltung „auf jeden Fall“ für die Entscheidung des Schulvorstandes einsetzen werde. Das gelte auch, wenn er sich gegen die Schließung aussprechen sollte. Was Vorstand, Schule und Eltern schließlich entschieden, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt.

Unterdessen haben sich die Schüler und Eltern im Demo-Zug klar positioniert. Organisiert von den Zehntklässlern der Schule trugen sie Transparente mit Appellen wie „Wir wollen, dass unsere Schule bleibt“, „Unsere Schule ist unsere Zukunft“ und „Stirbt die Schule, stirbt der Flecken“.

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