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Schüler arbeiten mit Künstlern aus Berlin

BBS II Göttingen Schüler arbeiten mit Künstlern aus Berlin

Zwölf Schüler der Sprachförderklassen der Göttinger Berufsbildenden Schule 2 (BBS 2) haben am Mittwoch mit dem Berliner Künstler Michael Arantes Müller Bilder für eine Ausstellung gemalt. Dabei sollten sie malen, wie sie sich die Welt in Zukunft vorstellen.

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Schüler der Berufsbildenden Schulen II präsentieren ihre Kunstwerke.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Die Schüler der beiden Sprachförderklassen der BBS 2 sind Flüchtlinge, die aus Mazedonien, Eritrea, Syrien, Gambia, Bulgarien und Afghanistan stammen. Unter der Leitung von Arantes Müller gestalteten sie vier Bilder auf Leinwänden zu den Themenschwerpunkten Natur, Mobilität, Energie und Müll.

„Es geht darum, Klimaschwerpunkte zu vermitteln - nicht nur technisch sondern auch künstlerisch. Das Ergebnis ist sehr kreativ“, erklärt Kristina Schneider, Klimaschutz-Managerin des Landkreises, die Aktion. Schneider initiierte die Zusammenarbeit der Schüler mit dem Berliner Künstler. Die Bilder werden bei einer Klimaschutz-Ausstellung nach den Sommerferien präsentiert.

Jeweils vier Schüler malten zusammen an einem Bild. Daher war auch das Miteinander der Jugendlichen ein wichtiger Aspekt des Projektes. „Es sind erstaunliche Dinge bei dieser Aktion herausgekommen. Wir haben auch sehr viel Wert auf das soziale Lernen von- und miteinander gelegt“, sagt Claudia Jirjahn, Deutschlehrerin in der BBS 2.

Die jungen Künstler sind auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit. „Es war ganz toll. Ich habe sehr viel Spaß gehabt mit den Leuten, meint Mulor Bahta aus Eritrea. „Der Künstler ist sehr nett. Ich habe eine Solaranlage auf einem Hausdach gemalt, weil mich das an meine Heimat erinnert“, sagt der Eritreer Desbele Fessehay.

„Die Schüler haben sich aktiv mit dem Themen beschäftigt. Sie haben ihre Ideen kreativ übertragen. Wenn dann so schöne Bilder dabei heraus kommen, ist es für mich wunderbar“, freut sich Arantes Müller über die Aktion. „Neben der inhaltlichen Komponente gab es auch den sozialen Aspekt. Sie mussten akzeptieren und achten, was der andere macht. Das Projekt ist uns absolut geglückt“, bewertet der Berliner Künstler die Aktion.

Von Alisa Altrock

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