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Schach matt

Schüler bauen Brett Schach matt

Auf dem Gelände der Flüchtlingswohnanlage auf den Zietenterrassen haben Schüler ein Schachfeld gebaut. Dazu hatten Fünftklässler des Göttinger Hainberg-Gymnasiums während ihrer UNESCO-Projektwoche Schachfiguren hergestellt und aus Steinplatten ein Schachbrettmuster verlegt.

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Spielen verbindet: Schüler haben für die Flüchtlingswohnanlage auf den Zietenterrassen ein Schachfeld gebaut.

Quelle: wes

Göttingen. Das Spielfeld hatten sich die Bewohner gewünscht: „Schach ist bei uns im Haus sehr beliebt“, erklärte Julia Schneeweiß, Betreuerin in der Flüchtlingswohnanlage Zietenterrassen. Schach sei in allen Altersgruppen beliebt und werde generationsübergreifend gespielt. Das passe zu dem Interesse der Fünftklässler: „Die Schule wollte den Kontakt schaffen, um Berührungsängste abzubauen,“ sagte Schneeweiß.

Um etwas über die Bewohner zu erfahren, hatten die Schüler vorab eine Präsentation über die Herkunftsländer der Flüchtlinge erarbeitet. Außerdem überlegten sie sich mit ihren Klassenlehrern Judith Frauendorf und Jan Rohrbach Fragen, die sie vor Ort stellen wollten. Seta aus der 5a kann persisch. Sie hat die Flüchtlinge nach Herkunft, Alter und Namen gefragt, auch nach deren Lieblingsessen. Auf die Frage, ob sie das deutsche Essen mögen, habe eine Frau „nein“ geantwortet, erzählte Emma. Ein Bewohner zeigte den Schülern seine Wohnung und hatte einen kleinen Imbiss vorbereitet. „Ich find‘s schön, dass sie so untergebracht sind“, sagte Mathilda.

Für das Schachprojekt hatte die Klasse durch Kuchenverkauf Geld gesammelt. Frauendorf hatte davon Pflasterplatten und Holzpalisaden gekauft. Das Holz wurde von den Kindern anschließend geschliffen und bemalt. Die erste Schachpartie wurde direkt nach dem Aufbau ausgetragen. Wenn es mit der Sprache haperte, verständigten sich Schüler und Flüchtlinge einfach per Handzeichen, erzählte Lennart. wes

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