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Schüler der BBS Göttingen lernen und arbeiten in Schweden, Norwegen und England

Mobilitätspass als Auszeichnung Schüler der BBS Göttingen lernen und arbeiten in Schweden, Norwegen und England

Die berufsbildenden schulen II (BBS II) und der Verein „Göttinger-Freizeit-Treff-Erasmus (GFT-Erasmus) haben erstmals zehn Auszubildende mit einem Mobilitätspass ausgezeichnet. Die Jugendlichen hatten zuvor während oder unmittelbar nach ihrer Ausbildung ein mehrmonatiges Berufspraktikum in Großbritannien, Norwegen oder Schweden absolviert.

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Junge Auszubildende sind schon während ihrer Ausbildung mobil.

Quelle: EF

Göttingen. „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt“, bilanzierten Maren Müller, Johanna Heine und Luisa Bierwirth während einer Feierstunde in den BBS II zu ihren Praktika. Die jungen Biologielaborantinnen hatten bis zu viereinhalb Monate in einem Institut für Immunologie und Mikrobiologie der Universität Umeå in Schweden gearbeitet und in einem Studentenwohnheim gelebt. Und sie sind heute sicher: Auch wegen des Praktikums hätten sie inzwischen eine Festeinstellung bekommen. Bei jedem Bewerbungsgespräch hätten potentiellen Arbeitgeber nach dem Praktikum nachgefragt.  Ihre Politiklehrerin an der BBS II, Sibylle Meyer, hatte die Auslandspraktika nach Gesprächen mit den Schülern initiiert und dafür extra einen Verein gegründet – den GFT-Erasmus. Über den Verein konnten für die Reise und Praktikumszeit der Auszubildenden Fördergelder aus dem Erasmus-Programm der Europäischen Union akquiriert werden.

„Es ist enorm wichtig, Auszubildende interkulturell zu fördern“, erklärte GFT-Erasmus-Mitglied Erika Einecke die Ziele des Vereins. Die Möglichkeit, schon während der Ausbildung die Arbeitswelt im europäischen Ausland kennen zu lernen, sei eine große Chance. Nur so könne Europa zusammenwachsen. Möglich sei dass aber nur mit Hilfe engagierter und mutiger Arbeitgeber, die ihre Auszubildenden für das lange Praktikum frei stellen, ergänzte GFT-Erasmus-Mitglied und Berufsschullehrerin Sibylle Meyer.

Mit dem Mobilitätspass ausgezeichnet wurden Daniela Hahn, Luisa Bierwirth, Maren Müller, Johanna Heine, Frederike Pemp, Kai Capelle, Jonas Fricke, Alina Gramkow, Jennifer Leach und Jan Schneider.

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