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Schüler diskutieren und verabschieden für fiktive Stadt Beschlüsse in Göttingen

Eine diplomatische Entscheidung Schüler diskutieren und verabschieden für fiktive Stadt Beschlüsse in Göttingen

In dem Planspiel „Süd­sicht – Ein klimapolitischer Perspek­tivenwechsel“ haben 24 Schüler der Göttinger Geschwister-Scholl-Ge­samtschule für eine fiktive Stadt Beschlüsse dis­ku­tiert und verabschiedet. Die Landesgemeinschaft Agenda 21 NRW hat die Ratssimulation   or­ga­nisiert und mo­deriert. Da­rin sollen die Schüler für kli­ma­ti­sche Pro­ble­me sensibilisiert wer­den.

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Bilden den Rat der fiktiven Stadt Selvegalpa: Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule im Göttinger Ratssaal.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Schüler bildeten den Rat der fiktiven Stadt Selvegalpa des eben­so fiktiven Landes Nica­ro­gua.

Als zwei Parteien soll­ten sie eine gemeinsame Lö­sung für kli­ma­tische Pro­ble­me ihrer Stadt finden. „Die Parteien hat­ten ei­gent­lich die gleiche Mei­nung. Des­halb brauchte es keine zweite Rats­sitzung“, er­klärte Philipp Sprin­ger (16), Bür­ger­meis­ter der fik­tiven Stadt. „Eine sehr di­plo­ma­ti­sche Ent­schei­dung zwi­schen den Par­tei­en“, resü­miert Natalia Zayar­naya, die mit Cari­na Hey­er das Plan­spiel leitete.

Uneinigkeit gab es eher in­ner­halb der Frak­tions­sitzun­gen, be­rich­tete  Zayarnaya. So plä­dier­te Rats­mitglied Luisa Friedrichs (16) für eine Pri­ori­sie­rung der Müll­ent­sor­gung, da diese das Grund­wasser ver­un­rei­ni­ge. Wo­hin­gegen der Bürgermeister für eine Verbesserung der Was­ser­ver­sorgung einstand. Der Rat beider Parteien ei­nigte sich schließ­lich auf die Pri­ori­sierung der Wasser­ver­sor­gung.

Das Planspiel hat Schüler Philipp ge­zeigt, wie schwer es ist, für Län­der wie Nicaragua eine Lö­sung für ihr Land zu fin­den. „Wenn wir alle ge­mein­sam han­deln, dann ist es das, was etwas ver­än­dert“, sagte  Schü­le­rin Luisa.

Von Björn Lorenz

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