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Schüler finden Göttingen zu trist

Göttingen Schüler finden Göttingen zu trist

Mit einem von ihnen umgestalteten Platz haben Schüler der IGS Geismar im Projekt „Stadt(t)räume“ auf fehlende Angebote für Jugendliche und ein tristes Göttinger Stadtbild aufmerksam gemacht. Arbeit und Leben und das Kultur und Aktionszentrum Göttingen (Kaz) begleiteten die Schüler der sechsten und achten Klasse dabei.

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Bunter und gemütlicher: So sähen Schüler der IGS Geismar die Stadt gerne immer.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Eine Ausstellung von Fotocollagen informiert Passanten über die Missstände, die die Jugendlichen im öffentlichen Raum Göttingen sehen. Sie selbst sitzen in kleinen Gruppen auf Picknickdecken und Liegestühlen auf dem von ihnen umgestalteten Robert-Gernhardt-Platz an der Leine. In einem sind sich die Schüler einig: Die Stadt sei zu grau und schmutzig. Ihre Lösung: professionelle Sprayer und Saubermachen. Janina (12) schlägt zudem vor, Schlingpflanzen um Mülleimer könnten diese hübscher aussehen lassen.

 

Wenn die Leine gereinigt werden sollte, würde sie auch mit anpacken. Christoph (14), Maxi (14) und Ben (13) stören sich vor allem an dreckigen und vollgeschmierten Bänken am Wilhelmsplatz oder an Bushaltestellen. Für Haltestellen hat Conor (14) einen Vorschlag: „Professionelle Sprayer könnten Konzepte einreichen, und dann wären Graffiti an Haltestellen legal.“ Er fände das „ganz schön cool“, wenn Bilder an öffentlichen Plätzen immer wieder wechselten. Laut Initiatorin Dagmar Riggers vom KAZ soll das Projekt darüber informieren, dass öffentliche Räume für Jugendliche oft von ihnen nicht mitgestaltet werden. Daher erarbeiten sie Vorschläge, die sie nach den Sommerferien auch Vertretern von Politik und Verwaltung präsentieren wollen.

 

Von Mathis Richtmann

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