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Schüler in Göttingen demonstrieren gegen Klassenfahrtenboykott

Protestaktion Schüler in Göttingen demonstrieren gegen Klassenfahrtenboykott

Die Schüler an den Gymnasien haben immer weniger Verständnis für den Klassenfahrtenboykott ihrer Lehrer. Das hören die Mitglieder des niedersächsischen Landesschülerrates (LSR) nach eigenen Angaben immer häufiger und verweisen jetzt auch auf eine Protestaktion unmittelbar vor den Weihnachtsferien am Göttinger Max-Planck-Gymnasium (MPG). Zugleich ruft der LSR zu einem Schülerstreik mit Demonstration gegen den Boykott am Mittwoch in Hannover auf.

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Schüler in Hannover demonstrieren gegen Klassenfahrtenboykott.

Quelle: dpa

Göttingen/Hannover. Mit einer Sitzblockade hatten MPG-Schüler dagegen protestiert, dass ihre Lehrer Klassenfahrten nicht mehr begleiten.

Damit wiederum wenden sich die Lehrer an den meisten Gymnasien in Niedersachsen seit Beginn des Schuljahres gegen eine Erhöhung ihrer wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung um eine Stunde auf 24,5 Stunden. „Für uns Schülerschaft ist das nicht hinnehmbar“, fasste ein LSR-Sprecher die Meinung vieler Schülervertreter  und Jugendorganisationen zusammen, die die Demo in Hannover organisieren.

Schüler haben mit der Auseinandersetzung nichts zu tun

Der Boykott der Lehrer führe zunehmend zu einem schlechten Schulklima. Die Schüler dürften nicht Leidtragende eines politischen Konfliktes zwischen den Lehrern und dem Land sein. Sie hätten mit dieser Auseinandersetzung „rein gar nichts zu tun“.

Vor diesem Hintergrund sei es „super“, wenn sich Schüler wie am MPG „kreativ für ihre Interessen stark machen“. Aus dem Raum Göttingen hätten sich bereits mehrere Gruppen und Klassen zur Demonstration am Mittwoch, 14. Januar, um 10 Uhr am Opernplatz in Hannover angemeldet, sagt David Felix Ruhmland, Schüler aus Göttingen und ebenfalls Mitglied des LSR.

Sicher dabei sein werde das Max-Planck-Gymnasium, nach Tageblatt-Informationen wahrscheinlich auch das  Hainberg-Gymnasium.

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