Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Mit rotem Schirm und schwarzen Pferden

Schützenfest Göttingen Mit rotem Schirm und schwarzen Pferden

Immer für einen starken Auftritt gut: die Diana-Frauen des ersten Göttinger Damen-Schützenvereins. Diesmal zogen sie beim Festumzug rot beschirmt und mit zwei Rappen vor ihrem Seniorinnen-Wagen durch die Stadt. Im Vordergrund aber stand das neue Königshaus, diesmal (fast) ohne Diana-Rot.

Voriger Artikel
Heizen mit Heidschnucken
Nächster Artikel
Viele Besucher, aber klamme Geldbeutel

Gute Laune: Beim Schützenfestumzug waren alle gut drauf.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Allen voran aber in diesem Jahr Schießmeister Rolf Herbig, der für Rüdiger Fus eingesprungen war. Der saß mit dem neuen Königspaar Nicole Berner-Bornemann vom KKS Grone und Rolf Senczuk vom SV Freihand im ersten Cabrio. Tausende Göttinger säumten wieder die Straßen, wenn auch wegen der Ferien weniger als sonst. Auch etliche BSG-Vereine präsentierten sich personell ausgedünnt.

Auch auswärtige Gäste

Dafür waren viele Gäste gekommen, neben Vereinen aus dem Kreis und der Stadt auch auswärtige. Den Schützenverein Niedersachsen etwa, traditionell am Markt vor dem Alten Rathaus mit dem Niedersachsenlied einmarschierend, begleitete eine große Abordnung des SV Maschen aus Hamburg, dessen Spielmannszug den Block anführte. Die Dianen hatten Besuch aus Ahlen. Den SV Holtensen begleiteten traditionell die Feuerwehr-Spielleute aus Ebergötzen. Und die Dream-Ranch aus Billingshausen hatte zum Schützenfest-Umzug gar einen geschmückten Planwagen geschickt.

Zwei sehenswerte Festwagen - wenn es insgesamt auch nur sechs waren - führte der SV von 1863 mit: Oldtimer der Firma Resebeck. Davor die 63er, immer noch ohne Frauen als reiner Männerverein. Die Diana-Damen aber auch nach 27 Jahren immer noch ohne Männer.

Im Festzelt geht's hoch her

Nach dem Umzug ging es dann im Festzelt hoch her. Die Musikgruppen, etwa die blau-weißen Fanfarenbläser aus Eschwege mit ihren fliegenden Federn, spielten zum Konzert auf. Mit je drei Musikstücken erfreuten acht Kapellen die Gäste im brechend vollen Schützenzelt. Spielmannszüge aus Nörten, Ebergötzen und Maschen bei Hamburg spielten auf, dazu die Fanfarenzüge aus Eschwege und Harste und der Musikverein Solling. Bei brütender Hitze kam auch Festwirtin Carmen Müller auf ihre Kosten. Oberschaffer Harald Grahovac war zufrieden mit dem Besuch, auch wenn diesmal mitten in den Ferien gefeiert wurde.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Göttinger Schützenfest

Die Adelebser Blasmusikanten sind gern gesehene Gäste beim Göttinger Schützenfest. Beim Kommers am Freitagabend spielten sie auf und lösten besondere Freude - und Tanzeifer - aus mit ihrer Interpretation des Biene-Maja-Liedes.

  • Kommentare
mehr