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Schulanmeldungen in Region Göttingen überraschend „ausgewogen“

Boom an Gymnasien in Duderstadt und Münden Schulanmeldungen in Region Göttingen überraschend „ausgewogen“

Zum neuen Schuljahr gibt es überraschend viele Anmeldungen an den Gymnasien in Duderstadt und Hann. Münden. Auch die Realschulen und die Hauptschule in Münden haben Zuwächse. Die IGS-Bovenden und die Hauptschule in Duderstadt hingegen  bereiten dem Landkreis Göttingen Sorgen. „Im Gegensatz zu früher haben wir aber eine gute ausgewogene Verteilung“, kommentierte Schuldezernent Marcel Riethig die aktuellen Zahlen.

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Wochenend-Kolumne von Markus Scharf

Zum neuen Schuljahr gibt es überraschend viele Anmeldungen an den Gymnasien in Duderstadt und Hann. Münden. Auch die Realschulen und die Hauptschule in Münden haben Zuwächse.

Quelle: dpa

Göttingen/Duderstadt/Hann. Münden. Künftig dürfen Kinder aus dem gesamten Bereich der Samtgemeinden Radolfshausen und Dransfeld an städtische Gymnasien gehen, bisher waren sie überwiegend den Landschulen zugewiesen.

Als bereits vergangene Woche hohe Anmeldezahlen an den Stadtschulen bekannt wurden, prophezeiten viele schon den Untergang der Gymnasien in Duderstadt und Hann. Münden. Sie irren, sagt Riethig. Das Eichsfeld-Gymnasium nimmt  nach den Sommerferien 114 neue Fünftklässler auf, sieben mehr als im Vorjahr. Das Mündener Grotefend-Gymnasien hat 124 Anmeldungen, 15 mehr als 2014.

Auch die Hauptschule in Münden stärkt ihre Position mit 30 Anmeldungen (+13). Nicht ganz so positiv sieht es an den Münder Realschulen aus: 32 Anmeldungen an der RS-I (-2) und 44 an der RS-II (+5). Überraschend ist für Riethig die Entwicklung der Realschule in Duderstadt: 87 Anmeldungen, zehn mehr als im Vorjahr - „und das trotz der katholischen IGS in der Nachbarschaft.

Ein „Sorgenkind“ hingegen sei die Hauptschule in der Bremestadt: acht Anmeldung mit vier Inklusionskindern und damit die Hälfte des Vorjahres.

Ein weiteres „kleineres“ Sorgenkind ist die IGS Bovenden. Mit 75 Anmeldungen liegt sie weit unter den 130 neuen Schülern vom Vorjahr. Allerdings kommen erfahrungsgemäß noch mehrere Nachzügler. Die Schule „leidet vor allem unter einem schlechte Ruf, der ihr in keiner Weise Gerecht wird“, sagt Riethig. 

Einen Anmelderückgang gibt es auch im Haupt- und Realschulbereich der Oberschule Groß Schneen, zugleich aber sechs Schüler mehr (jetzt 23) im gymnasialen Leistungsbereich. Dass es an dieser Schule unterm Strich mit 101 Anmeldungen 22 weniger gibt als 2014 sei mit Blick auf die vorherrschende Raumnot „eigentlich ganz gut“, so Riethig. Bleibt noch die Oberschule Dransfeld mit 37 Anmeldungen (-3) und die KGS Gieboldehausen  mit 128 (-9).

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