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Schulbusse fahren nach Schulschluss zu früh

Ärger in Göttingen Schulbusse fahren nach Schulschluss zu früh

Nach Beschwerden aus den Schulen über überfüllte Busse, schlechte Verbindungstakte und lange Wartezeiten an Haltestellen setzen Göttinger Schulpolitiker jetzt auf eine bessere Zusammenarbeit der Stadt mit dem Landkreis. Sie sollen vor allem die Anschlüsse am ZOB optimieren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die SPD-Ratsfraktion hatte zuvor Stadtverwaltung und die städtischen Verkehrsbetriebe (GöVB) aufgefordert, „die Erreichbarkeit der Göttinger Schulen durch Busse zu überprüfen“. Der Haken: Schülerbeförderung ist Sache des Landkreises, erklärten Sprecher der GöVB. Ungeachtet dessen habe die Gesellschaft im Linienverkehr – der zugleich auch Schülerverkehr ist – stellenweise bereits nachgebessert. Während der Wintermonate habe es auf den Linien 32, 71, 72 und 73 sogenannte Verstärkerfahrten gegeben. Und die Linie 33 fahre inzwischen bis Holtensen, um eine bessere Direktverbindung zur Neuen IGS in Weende zu ermöglichen.

Solle die GöVB weitere Zusatzbusse einsetzen, um zum Beispiel die Verbindung der Neuen IGS und die Holtenser Linien zum Bahnhof sowie am Nachmittag Elliehausen besser zu bedienen, müsse das jemand bezahlen – zusammen etwa 60000 Euro.

Besonders problematisch sind nach Angaben der GöVB zurzeit Abfahrzeiten der Überlandbusse am ZOB gegen 15.30 Uhr. Der Unterricht in den Schulen ende erst um 15.20 Uhr, „das können wir einfach nicht schaffen“, so GöVB-Planerin Anne-Katrin Engelmann.

An dieser Stelle sollen die GöVB nach Beschluss des Schulausschusses jetzt einhaken, um die Anschlussverbindungen zu optimieren – vielleicht durch spätere Abfahrten der Landbusse. Zugleich streben die Schulpolitiker auf Anregung der SPD eine „gemeinsame Schülerbeförderungsplanung von Stadt und Landkreis an.

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