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Schutz gegen Jahrhundert-Hochwasser

Wall um Bovender Altdorf Schutz gegen Jahrhundert-Hochwasser

20 Jahre ist es nun her. Damals stand das Altdorf unter Wasser, schildert Klaus Melnikow, Bauamtsleiter der Gemeinde Bovenden. Danach war klar: Für ein sogenanntes Jahrhundert-Hochwasser reicht der Deich zum Schutz von Haus und Hof nicht aus.

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Gehölz muss weichen: Schwachstellen werden verdichtet.

Quelle: PH

Nun soll die Verwallung in Schuss gebracht werden. Mit dem ersten Spatenstich am Dienstag, 19. April, um 15 Uhr wird die Sanierung auf den Weg gebracht.

„Der Bewuchs muss runter von der Verwallung“, erklärt Melnikow. Auch die Grasnarbe sowie Gehölze mit Wurzelwerk werden entfernt. Nach Abräumen des Bodens auf dem Wall wird dieser an den Schwachstellen verdichtet. Danach wird der Deich wieder mit Boden abgedeckt und Gras eingesät.

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen mit finanzieller Beteiligung der Europäischen Union gefördert. Die zuwendungsfähigen Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei rund 430 000 Euro. Etwa 70 Prozent von diesem Betrag werden von Land und EU übernommen. Nach dem Spatenstich sollen die Arbeiten laut Melnikow in der Woche vor Ostern beginnen. Im August, so rechnet der Bauamtsleiter, sind die Arbeiten im ersten Abschnitt fertig. Die erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen längs der Weende sind voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen.

enz

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