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Schwänzern früher helfen

Kinderschutzbund aktiv Schwänzern früher helfen

Wenn Kinder und Jugendliche die Schule schwänzen, „hat das mehr oder weniger einen langen schulischen, familiären oder sonstigen Vorlauf“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreis Göttingen, Henning Grahlmann. Um ihnen zu helfen, müssten die Betroffenen frühzeitig unterstützt werden.

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Keine Lust auf Schule: In Göttingen schwänzen immer mehr Schüler den Unterricht – die Zahl der Anzeigen ist gestiegen.

Quelle: dpa

Göttingen. Mit dieser Forderung kritisiert Grahlmann zugleich Aussagen zu jüngsten Schwänzer-Zahlen (Tageblatt berichtete), die vor allem auf Bußgelder und Hilfsangebote am Ende einer Schwänzerkarriere zielen. 

„Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist“, könnten die Betroffenen oft nur noch unter großem pädagogischen und teilweise psychologischem Einsatz einen erfolgreichen Weg zu einem Schulabschluss beschreiten. Staatliche Ordnungsmaßnahmen wie Bußgelder seien in diesem Zusammenhang gar „untauglich“.

Der Kinderschutzbund bietet seit Februar dieses Jahres unterschiedliche Hilfestellungen an. Interessant sei dabei, dass mehr als die Hälfte der Hilfesuchenden aus dem Bereich der Grundschule stammten.

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Genügend Hilfsangebote vorhanden

Heute beginnt wieder die Schule – aber nicht für jeden. Denn immer mehr Schüler schwänzen in Göttingen offenbar den Unterricht. Darauf deuten Zahlen des zuständigen Ordnungsamtes hin.

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