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Schwarzstorch in Göttingen aus Netz befreit

Naturschutzbund Schwarzstorch in Göttingen aus Netz befreit

Überwiegend Vogelküken – Amseln, Meisen, Raben und ein Teichhuhn – werden zurzeit bei der Auffangstation des Naturschutzbundes Göttingen aufgepäppelt. Auch ein junger Turmfalke ist dabei. Seit einigen Tagen hat Stationsleiter Uwe Zinke aber auch einen weiteren, ganz besonderen Gast: einen Schwarzstorch.

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Erholt sich gut: Schwarzstorch in der Obhut des Naturschutzbundes Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das schätzungsweise einjährige Tier musste vor einer Woche aus einem Fischernetz in der Nähe von Einbeck befreit werden. Darin hatte sich der Ciconia nigra, so der wissenschaftliche Name des Schwarzstorchs, verfangen. „Der muss gerade erst in der Region angekommen sein und hatte Hunger“, sagt Zinke. Auch in der Obhut des Nabu habe das Tier „einen gesunden Appetit. So lasse er sich Eintagsküken, Mäuse und auch frischen Fisch schmecken.

Als sich der Schwarzstorch in dem Netz verfangen hat, habe er sich eine leichte Schürfwunde am Flügel zugezogen, so Zinke. Diese wurde vom Tierarzt versorgt und verheile gut. Vermutlich Anfang kommender Woche soll das Tier wieder in Freiheit entlassen werden, kündigt Zinke an. be

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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