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Schwergutterminal: Hann. Münden und WWS zum Sachstand

„Vielversprechender Investor“ Schwergutterminal: Hann. Münden und WWS zum Sachstand

Zurzeit befinde sich die WWS im „intensiven Dialog mit einem vielversprechenden Investor“, der das geplante Schwergutterminal an der Weser bauen und betreiben würde. Das haben Stadt Hann. Münden und Weserumschlagstelle Hann. Münden Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing-Gesellschaft (WWS) mitgeteilt.

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Projektskizze des geplanten Schwergutterminals.

Quelle: WWS

Hann. Münden. Unterdessen wurde das hydraulische Gutachten für das städtische Weserparkgelände – dem für das Terminal vorgesehenen Standort – in Auftrag gegeben. Die WWS hatte dafür zuvor Angebote eingeholt, der städtische Fachdienst Stadtplanung prüfte sie. Im Mai sollen die Ergebnisse vorliegen. In den nächsten Schritten soll der Flächennutzungsplan angepasst und ein projektbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden.

Die Projektkoordination obliegt der WWS, die zusammen mit der Stadt, der Interessengemeinschaft Oberweser und reginalen Unternehmen im „Schulterschluss beim Leuchtturmprojekt Schwergutterminal“ arbeiten. „Die überregionale Zusammenarbeit mit Unternehmen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Interessensverbänden für das Projekt hat uns viele Türen geöffnet“, sagt WWS-Geschäftsführer Rolf Bilstein.

Unter anderem habe das Bundesministerium für Verkehr die „Instandhaltung der Oberweser für die nächsten 20 Jahre“ schriftlich zugesichert. Damit sei eine Wassertiefe von 1,20 Metern gewährleistet. Der Investor sei über die Gegebenheiten an der Oberweser informiert worden. Es sehe laut Bilstein „die eingeschränkte Schiffbarkeit nicht als Hemmfaktor“.

Die Montagehalle mit integriertem Kran soll 180 Meter lang, 15 Meter hoch und etwa 30 Meter breit werden. Das Terminal soll zwischen Kläranlage und Weserpark-Hallen senkrecht zur Weser gebaut werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes wird auf acht bis zehn Millionen Euro geschätzt.

Die WWS ist überzeugt davon, dass sich die Anlage wirtschaftlich betreiben lasse. Mehrere Unternehmen hätten Potenzial, ihre Güter über die Weser abzutransportieren. Den Wasserweg nutze bereits zum Beispiel seit Jahren die Firma Richter. Ein Holzlieferant aus dem Landkreis Göttingen, der bislang täglich Holz über die Autobahn 7 nach Hamburg transportiere, habe laut Bilstein bereits Interesse an der Verschiffung signalisiert.

„Die regionalökonomische Bedeutung eines solchen Terminals liegt klar auf der Hand,“, so der WWS-Geschäftsführer. Mit der langfristigen Errichtung eines Schwergutterminals sei „für Hann. Münden ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem etablierten Logistikstandort im Bereich Schwergüter“, sagt Bürgermeister Harald Wegener (BFMü).

Hier soll das Terminal entstehen

Hier soll das Terminal entstehen

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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