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Das ändert sich 2017 in Göttingen

Schwimmen, Busfahren und Kita-Besuch werden teurer Das ändert sich 2017 in Göttingen

Neues Jahr, neue Regelungen: 2017 gibt es einige Neuerungen in Göttingen, auf die sich die Bürger einstellen müssen. Die Preise in Bädern und Sauna steigen, die Kita-Gebühren ebenfalls, und auch das Busfahren kostet mehr. Aber es wird nicht alles teurer. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

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Nicht alle Gebühren steigen: Die Schmutzwassergebühr und die Müllgebühr etwa bleiben 2017 stabil.

Quelle: Hinzmann

Verkehrsbetriebe

Göttingen.  Busfahren in Göttingen soll teurer werden. Stimmt die Landes-Nahverkehrsgesellschaft (LNVG) zu, werden Fahrkarten ab Mai um etwa 4,5 Prozent teurer. Ein Einzelfahrschein für Erwachsene kostet dann 2,30 statt 2,20 Euro. Für die Fahrpreiserhöhung geben die Göttinger Verkehrsbetriebe zwei entscheidende Gründe an: steigende Personalkosten durch geänderte Tarifbedingungen und zusätzliche Ausgaben für Gutachten, Planung und Schulung des Werkstattpersonals für künftige Elektrobusse im Stadtbetrieb.

 

Bäder

 Schwimmen wird ebenfalls teurer. Um bis zu gut elf Prozent sollen ab März die Preise in den städtischen Bädern erhöht werden. Die Preiserhöhung trifft vor allem die Nutzer der Kurzzeittarife in der Eiswiese: Diese Angebote steigen um jeweils 11,43 Prozent von jetzt 3,50 Euro auf 3,90 Euro. Der ermäßigte Preis steigt um zehn Prozent von zwei Euro auf 2,20 Euro. In der Eiswiese entfallen künftig die Zwei-, Drei- und Vier-Stunden-Tarife. Stattdessen soll es einen 2,5-Stunden-Tarif für sieben Euro (ermäßigt 4,50 Euro) geben. Im Vergleich zum alten Zwei-Stunden-Tarif plus Nachzahlung für eine halbe Stunde ergibt sich eine Preissteigerung von 6,06 Prozent und von 7,14 Prozent bei den ermäßigten Tarifen. Auch die Preise für die Saunanutzung sollen nach einer Erhöhung in diesem Jahr erneut steigen: je nach Nutzungsdauer und Ermäßigung zwischen 6,25 und 9,09 Prozent.

 

Entsorgungsbetriebe

 Für die Regenwasserentsorgung zahlen Göttinger künftig 57 statt 55 Cent je Quadratmeter befestigter Fläche. Für Straßenreinigung und Winterdienst fallen 2017 gar keine Gebühren an. Nach Gerichtsurteilen mussten die Entsorgungsbetriebe über mehrere zurückliegende Jahre neu kalkulieren. Folge: ein rechnerischer Überschuss, der an Grundeigentümer und Mieter weitergegeben wird.

 

Friedhofsgebühren

 Hier gibt es keinen einheitlichen Satz. In unterschiedlichen Gebührenbereichen werden unterschiedliche Anpassungen vorgenommen, zum Teil mit leichten Erhöhungen, zum Teil mit Gebührensenkungen. Der Mittelwert der Veränderungen beträgt der Stadtverwaltung zufolge minus 0,4 Prozent.

 

Kita-Gebühren

 Die monatlichen Kita-Beiträge werden turnusgemäß zum 1. August um drei Prozent erhöht. Damit soll den gestiegenen Personal- und Sachkosten Rechnung getragen werden. Je nach Staffelstufe, Art und Umfang der Betreuung bedeutet dies für Eltern eine Kostensteigerung von zwei bis zwölf Euro pro Monat (24 bis 144 Euro pro Jahr). Die geplanten Anpassungen gelten für die 13 Kindertagesstätten in Trägerschaft der Stadt. Allerdings haben sich auch einige freie Träger dazu entschlossen, die städtische Entgeltordnung ebenfalls anzuwenden.

 Aber nicht alle Gebühren steigen: Gewerbe-, Grund- und Hundesteuer sowie Strompreise bleiben 2017 in Göttingen stabil, ebenso die Schmutzwassergebühr und die Müllgebühr. Ihre Gaspreise senken die Göttinger Stadtwerke gar um mehr als drei Prozent.

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Von Redakteur Andreas Fuhrmann

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