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„BBS besser als Gymnasien“

Science Slam an den BBS1 „BBS besser als Gymnasien“

Der erste Science Slam der Göttinger Berufsbildenden Schulen (BBS) sorgte bei den Teilnehmern und den Organisatoren für Begeisterung - und einen erhöhten Puls. Rund 250 Menschen waren am Donnerstagabend in die BBS 1 Arnoldi-Schule gekommen, um sich die Vorträge der Schüler anzusehen.

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Lars Wätzold und Henry Böttcher von der BBSIII 13. Jahrgang Fachbereich Sozialpädagogikfoto.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Von der Geschichte des Geldes bis hin zur Sensorsteuerung eines Fahrzeuges - während des Science Slams ließen die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf. So wie Johannes Milczewski von der BBS 2, der seinen Auftritt über sein selbst programmiertes japanisches Computer-Kartenspiel mit selbigem trockenem Informatiker-Humor vortrug, mit dem er ihn anschließend zu reflektieren wusste: „Man steht da vorne, leiert sein Programm runter und ist froh, wenn es vorbei ist und die Leute klatschen.“ Gewinnen wollte er „auf jeden Fall“. Am Ende wurden es der dritte Platz und 50 Euro Preisgeld.

Zweiter wurden Vanessa Leineweber und Sara Karkabe von der Arnoldi-Schule mit ihrer wirtschaftlichen „Smart-Analyse“. Mit Witzen über wissenschaftlich belegte Brötchen und dem „Traum vom Benz“ - getarnt als Bobby-Car - gewannen sie die Sympathien des Publikums und gewannen 100 Euro.

Der neunte und letzte Auftritt des Abends kam von Stefanie Laas und Darius Essi von der BBS3 am Ritterplan. Zu ihrem Vortrag „Früherkennung von Bluthochdruck bei Kindergartenkindern“ sagte Moderator Lars Wätzold: „Entweder hier schlafen gleich alle oder es gibt ein richtiges Feuerwerk.“ Es wurde ein Feuerwerk. Mit viel Witz, gutem Timing und Schauspielkunst klärten Laas und Essi über die Folgen von Bluthochdruck bei Kindern auf. Sie bliesen ein Kondom auf, um die Elastizität der Venen und Arterien zu veranschaulichen, sie sangen „nichts hält ihn am Boden, alles pulsiert in mir“. Der Saal feierte. „Ehrlich verdiente Sieger“, bilanzierte Wätzold anschließend.

„Im Prinzip sind die berufliche Gymnasien besser als normale Gymnasien“, sagte Essi nach dem Sieg. Eine Spitze in Richtung der Gymnasien konnte sich auch Laas nicht verkneifen: „Es wird gesagt, die, die es nicht schaffen, gehen auf die BBS.“ Mit goldenem Pokal und 200 Euro reicher machten sie sich auf den Heimweg. yah

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