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Sechs Schwerverletzte aus drei Fahrzeugen

Schwerer Verkehrsunfall bei Westerode Sechs Schwerverletzte aus drei Fahrzeugen

Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Landesstraße 569 zwischen Nesselröden und Westerode sind am Sonnabendmittag gegen 13.30 Uhr sechs Personen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

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Drei zerstörte Fahrzeuge und sechs Verletzte sind die Bilanz des Unfalls auf der L 569 bei Westerode.

Quelle: Schneemann

Westerode. Nach dem bisherigen Kenntnisstand fuhr ein 18-jähriger Göttinger mit seinem Audi A 4 aus der Landesstraße 569 von Nesselröden kommend in Richtung Westerode. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er nach Angaben der Polizei auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, kam in den Gegenverkehr, kollidierte zunächst mit dem entgegen kommenden Audi A 1 einer 19-jährigen Seeburgerin, schleuderte weiter und rammte anschließend den dahinter fahrenden Passat eines 19-jährigen Duderstädters. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf der L 569 in Höhe der Unfallstelle auf 70 km/h begrenzt und entsprechend beschildert.

Die 19-Jährige schleuderte mit der Beifahrerseite ihres Fahrzeugs gegen einen Baum, der Passat kam nach dem Zusammenstoß quer zur Fahrbahn zum Stehen. Der A 4-Fahrer und die A 1-Fahrerin verletzten sich leicht. Die Insassen im Passat, zwei 19 und 48 Jahre alte Männer und zwei 24 und 41 Jahre alte Frauen, verletzten sich schwer.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe sowie der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die L 569 bis 19.15 Uhr voll gesperrt werden. Das Seitenbankett der Fahrbahn musste ausgekoffert werden, da Betriebsstoffe auch ins Erdreich gesickert waren. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Göttingen war vor Ort. An der Unfallstelle waren die Ortswehren aus Duderstadt, Nesselröden und Westerode eingesetzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden alle drei Fahrzeuge und der Führerschein des 18-Jährigen beschlagnahmt. Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 30000 Euro beziffert.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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