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Securenta: Fünf Klagen abgewiesen

Göttinger Gruppe Securenta: Fünf Klagen abgewiesen

Noch immer sind tausende Klagen gegen Verantwortliche der Göttinger Gruppe beim Landgericht Göttingen anhängig. Jetzt wurden erstmals fünf Einzelklagen von Anlegern, die sich geprellt fühlen, gegen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften verhandelt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Sie alle wurden jeweils mit Versäumnisurteil abgewiesen. Die Klägervertreter haben nunmehr zwei Wochen Zeit, dagegen Einspruch zu erheben.

Mit den Klagen gegen die Wirtschaftsprüfer versuchen die Anleger-Anwälte, noch dort Geld zu holen, wo sie das Potenzial für Schadensersatzzahlungen vermuten. Denn von den ehemaligen Vorstandsmitgliedern und Aufsichtsräten der insolventen Göttinger Gruppe beziehungsweise Securenta AG, die mit mehr als 5000 Klagen überzogen wurden, befinden sich die meisten selbst in Privatinsolvenz, könnten also selbst bei einem Sieg für die Anleger nicht mehr zahlen. Den Prüfungs- und Beratungsunternehmen wird vorgeworfen, Abschlüsse der Göttinger Gruppe wider besseren Wissens testiert und dadurch die Schäden erst ermöglicht zu haben.

In den fünf Verhandlungen vor der 16. Zivilkammer wurden zunächst Güteverhandlungen geführt, die scheiterten. Danach wurde die Verjährungsproblematik mit den Parteien erörtert. Am Ende verweigerten sich die Klägervertreter der weiteren Verhandlung, teilte eine Sprecherin des Landgerichts mit. Sie traten also zur Verhandlung der eigenen Klagen nicht mehr an und kassierten prompt Versäumnisurteile, mit dem ihre Forderungen zurückgewiesen wurden.

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