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Sehen lernen auf dem Heide-Leine-Radweg

Naturkundliches Projekt offiziell eröffnet Sehen lernen auf dem Heide-Leine-Radweg

Mit der feierlichen Enthüllung einer ersten Informationstafel an der Rhumebrücke nahe der Northeimer Seenplatte am 13. Juni in Anwesenheit zahlreicher Förderer erreicht das Projekt „Sehen lernen“ auf dem Heide-Leine-Radweg im Abschnitt zwischen Northeim und Göttingen seine Schlussphase.

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Helvi Ritter (Northeim Touristik, von links), Matthias Herkel (Inst. für allgemeine und angewandte Ökologie), Günther Erhardt (Landesamt für Geoinformation, Reg.-Direktion Northeim), Michael Eilers Kreissparkasse Northeim), Karsten Behr (Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen), Beate Bergmann (Northeim Touristik), Frank Dietrich (Institut für allgemeine und angewandte Ökologie) und Meinolf Ziebarth (ADFC Northeim)

Quelle: r

Göttingen/Northeim. Einige weitere Tafeln – u.a. auch in Göttingen – werden in Kürze folgen. Damit geht dieses bislang einmalige Projekt seiner Vollendung entgegen. Unterstützt wurde das vom Institut für allgemeine und angewandte Ökologie (Hardegsen) initiierte naturkundliche Vorhaben von zahlreichen Förderern, darunter der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim, dem örtlichen Landesamt für Geoinformation sowie der Kreissparkasse Northeim und der Sparkasse Göttingen. Weitere Institutionen, wie etwa die am Radweg gelegenen kommunalen Touristik-Einrichtungen, Kommunalverwaltungen oder auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), haben ihre Unterstützung zugesagt und werden das Projekt des nunmehr zu einem naturkundlich aufgewerteten, ca. 21 Kilometer langen Radweges entlang der Leine auf ihren Websites verlinken und zu weiterer Bekanntheit verhelfen.
Ziel dieses Vorhabens ist es, den „Blick für die eher unscheinbaren Stellen, die zum einen für den Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt so wichtig sind und zum anderen das Wesen der Kulturlandschaft ausmachen – insbesondere auch aus dem geschichtlichen Zusammenhang heraus“ – zu schärfen, wie ein Sprecher aus dem 2014 formulierten Konzept zitierte, das nun seiner Vollendung entgegen sieht. Die jetzt aufgestellte Informationstafel ist dabei nur ein Mosaikstein in einem ausgefeilten Konzept, das sich vor allem der elektronischen Medien bedient.
So lassen sich die so bezeichneten „eher unscheinbaren Stellen“ nicht nur mithilfe einer kostenlosen Broschüre erkunden, die an ausgesuchten Stellen ausliegt, vor allem in den Touristik-Einrichtungen, sondern insbesondere durch frei herunterladbare Smartphone-Apps durch Eingabe entsprechender Koordinaten gezielt aufsuchen. Die GPS-Koordinaten dazu finden sich nicht nur in der Broschüre, sondern ebenso unter www.sehen-lernen.org, wo ausführliche Erläuterungen zu den behandelten Orten zur Verfügung stehen. Ergänzend dazu findet sich auf der Website ein „Audio-Guide“ ähnlich jener, wie sie z.B. aus Museen bekannt sind, die den naturkundlich interessierten Laien akustisch leiten.
Alle Inhalte stehen multimedial zur Verfügung, sind nicht nur am PC lesbar, sondern ebenso für Smartphones, Tablets oder E-Books optimiert. Da ein immer größer werdender Teil der menschlichen Kommikation sich heutzutage vielfach elektronischer Medien bedient, ist es insofern nur ein logischer Schritt, mithilfe solcher moderner Medien Menschen (wieder) für die Natur zu sensibilisieren und an diese heranzuführen – mit dem Fahrrad, aber auch zu Fuß. Denn der Heide-Leine-Radweg eignet sich durchaus auch für Wanderer oder Touristen, die die nähere Umgebung erkunden möchten und nunmehr mit den medienübergreifend zur Verfügung stehenden Informationen einen deutlichen Mehrwert erhalten. r

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