Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Seit zehn Jahren eimerweise Kröten gerettet

Amphibien-Weg Seit zehn Jahren eimerweise Kröten gerettet

Die Krötenwanderung steht bevor, überall werden Fangzäune errichtet oder, wie zwischen Friedland und Klein Schneen, an den kritischen Tagen gar Straßen gesperrt. Bei Eberhausen haben Helfer bereits seit zehn Jahren eimerweise Erdkröten gerettet.

Voriger Artikel
Debatte um die Zukunft
Nächster Artikel
Brücken zwischen Wald und Menschen schlagen

Im Einsatz zum Schutz der Erdkröten: Helfer stellen bei Eberhausen Schutzzäune auf.

Quelle: Heller

Zweimal täglich leert Walter Peters, der in der Papiermühle wohnt, die Eimer am Ende des 400 Meter langen Plastikzauns vor seiner Tür, um pro Saison 500 bis 800 Amphibien in ihre Laichgebiete zu tragen. Denn bei Eberhausen ist die Frühjahrswanderung besonders gefährlich: zwei parallel laufende Straßen an der Auschnippe müssen die Tiere überqueren.

Eine Reihe von Helfern hatte sich eingefunden, als aufgebaut wurde. Die Gemeinde Adelebsen hatte schon einen Graben zwischen dem Eichenwald, wo die Tiere überwintern, und der Straße gezogen, um den Zaunbau zu erleichtern. Sorgen macht Peters die Zunahme der Waschbärpopulation. Denn Fangzaun und die Plätze, wo die Kröten ausgesetzt werden, sollen ja nicht zum Waschbär-Futterplatz werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Verlängerte Winterstarre

Die Kröten lassen sich in diesem Jahr Zeit mit ihren Wanderungen. Ob an den Thiershäuser Teichen mit der größten Krötenpopulation im Ostkreis, oder zwischen Fuhrbach und Brochthausen: Die Krötenfangzäune – wie die Osterfeuer seit Jahren in den Händen bewährter Helfer – stehen schon seit Wochen, setzen aber allenfalls Raureif an.

mehr
Bilder der Woche vom 16. bis 22. September 2017