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Selbstfahrende Fahrzeuge - warum nicht?

Marktunfrage Selbstfahrende Fahrzeuge - warum nicht?

Kommen schon in drei Jahren die ersten selbstfahrenden Autos? Medienberichten zufolge planen die deutschen Unternehmen Bosch und Daimler bis zum Jahr 2020 Tests mit autonomen Autos. Auf dem Markt könnten diese ab 2025 sein. Bei den Göttingern, die das Tageblatt zum Thema befragt hat, gibt es kaum Vorbehalte gegenüber den Roboterautos. Allerdings würden die Befragten lieber selbst fahren.

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Zuversicht und Zweifel. Sieglinde Zachmann (l.) und Gundula Gundelach.

Quelle: Britta Eichner-Ramm

Göttingen. „Wenn das bis dahin technisch ausgereift ist“, sagt Sieglinde Zachmann, „warum nicht?“. Die 65-jährige Göttingerin sagt, dass man sich ja auch ganz anderen Risiken aussetze, beispielsweise indem man sich ins Flugzeug setze, in dem es ja schon lange den Autopiloten gebe.

„Ich kann mir das nicht vorstellen“, äußert Gudula Gundelach Zweifel, ob sie sich in ein selbstfahrendes Fahrzeug setzen würde. „Was, wenn die Technik versagt?“, fragt sie, und hält die Computertechnik für beeinflussbar. „Ich hätte als Fahrer oder Fußgänger auf der Straße kein so gutes Gefühl“, fügt die 64-jährige Friedländerin hinzu. Die Entwicklung werde man nicht aufhalten können, „aber ich muss nicht alles mitmachen“.

Grundsätzlich keine Bedenken gegenüber autonomen Autos auf deutschen Straßen hätte ein junger Mann, der seinen Namen nicht nennen möchte. Der 25-Jährige sagt: „Ich würde aber lieber selbst fahren.“ Auch der 27-jähriger Student, der ebenfalls lieber anonym bleiben will, ist der Meinung, dass die Technik relativ weit fortgeschritten sei, dass er „der Sache schon trauen würde“.

Selbstfahrende Autos, „das wird kommen“. Davon ist Sony Schrader überzeugt. Der 49-Jährige meint, es sei nur eine Frage der Zeit, wann die Technik ausgereift ist, vor allem auch im Bereich der Sicherheit. Er argumentiert, dass ja auch eine Person, die selbst Auto fahre, einen Schlaganfall am Steuer haben könnte. Insofern sollte der Tesla-Unfall mit dem selbstfahrenden Fahrzeug nicht überbewertet werden. Er selbst würde aber „definitiv lieber selbst fahren“, so Schrader.

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