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Selbsthilfetag des Krebszentrums in der Göttinger Uni-Klinik

Über den rein klinischen Blick hinaus Selbsthilfetag des Krebszentrums in der Göttinger Uni-Klinik

Bei der Diagnose Krebs dürfe nicht nur der Kampf gegen die Krankheit im Mittelpunkt stehen, sondern der ganze Mensch müsse in den Blick genommen werden – gerade auch mit seinen Ressourcen und Wünschen.

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Vorträge und Informationen: Selbsthilfetag im Klinikum.

Quelle: Vetter

Göttingen. Diesen ganzheitlichen Ansatz vertrat der Arzt Theodor Dierk Petzold als Schlussredner beim ersten Selbsthilfetag des Universitäts-Krebszentrums im Göttinger Klinikum.

Nicht jeder Mediziner würde das Ausmaß der Verbesserung der Heilungschancen durch diesen Ansatz vielleicht als so weitreichend beurteilen wie Petzold. Aber dass es nach der Diagnose Krebs längst nicht mehr nur um die Behandlung des Tumors geht, zeigten auch die Vorträge von Vertretern der Universitätsmedizin Göttingen zu Themen wie Ernährungsberatung oder psychologische Betreuung. Bei weiteren Vorträgen ging es außerdem um Seelsorge und Selbsthilfe-Angebote.

Selbsthilfegruppen wie Ilco Darmkrebs, SHG Prostatakrebs, Horizonte oder SHG Hirntumor präsentierten sich bei der Veranstaltung mit Informationsständen. Auch das Elternhaus für das krebskranke Kind war vertreten.

Auch wenn die Resonanz – bis zu 50 Zuhörer besuchten die Vorträge – noch ausbaufähig ist, zeigte sich Helge K. Schumacher, Geschäftsführer des Universitäts-Krebszentrums, zufrieden mit der ersten Auflage des Selbsthilfetages. Es sei darum gegangen, neben dem rein klinischen Bereich auch die ergänzenden Bereiche in den Blick zu nehmen, so Schumacher. Das Universitäts-Krebszentrum biete auch psychologische und emotionale Betreuung und kooperiere mit den Selbsthilfegruppen.

Im Herbst des kommenden Jahres solle es erneut einen Selbsthilfetag geben, sagte Schumacher, der als Moderator durch den Nachmittag geführt hatte. Am 4. Juli 2015 startet zudem unter dem Titel „Laufen fürs Leben“ der zweite Göttinger Lauf gegen Krebs.

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