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Seniorengerechte Studentenwohnungen in Göttingen

Wohnheimneubau Seniorengerechte Studentenwohnungen in Göttingen

Das neue Wohnheim an der Theodor-Heuss-Straße ist bis auf wenige Restarbeiten im Außenbereich fertig. Das Studtentenwerk Göttingen bietet die 96 Plätze bereits an, erste Mieter können Mitte September einziehen. Zuvor kommt aber noch die niedersächsische Sozialministerin vorbei.

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Am Neubau: Anett Reyer-Günther (links) und Jörg Magull vom Studentenwerk mit Claudia Leuner-Haverich.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Warum sogar Ministerin Cornelia Rundt (SPD) zur bevorstehenden Schlüsselübergabe Anfang September im Apartmenthaus erwartet wird, erklärt Prof. Dr. Jörg Magull.

Erstmals sei das Studentenwerk mit der Städtischen Wohnungsbau (SWB) eine Kooperation eingegangen. Die SWB als Bauherr habe Mittel aus dem Programm für den sozialen Wohnungsbau erhalten und habe die Möglichkeit, aufgrund der sogenannten mittelbaren Belegung wieder Wohnungen in die Sozialbindung hereinzunehmen.

Diese Möglichkeit hätte das Studentenwerk nicht gehabt, so Magull. Und so ist die Wohnungsbau Bauherr und Eigentümer des Neubaus und das Studentenwerk trete als Mieter auf.

Claudia Leuner-Haverich, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbau erklärt, was an dem Apartmenthaus mit zusammen 43 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen so besonders ist. „Das Bauprojekt zeigt“, so Leuner-Haverich weiter, „dass ein flexibles Nutzungskonzept und eine zielgruppengerechte Planung  miteinander vereinbar sind“.

Die Bedürfnisse von Studierenden wie von älteren Menschen seien von Anfang an eingeplant und beim Bau berücksichtigt worden. Das flexible Nutzungskonzept sieht vor, dass zunächst das Studentenwerk die Anlage für studentisches Wohnen nutze. Je nach demografischer Entwicklung, ergänzt Magull, könne das Gebäude später auch für Altenwohnungen genutzt werden. So seien alle Wohnungen des markanten Gebäudes an der Theodor-Heuss-Straße behindertengerecht. Ihre Größe liege zwischen 22 und 31 Quadratmetern.

Die Gesamtkosten für den Neubau beziffert die SWB-Geschäftsführerin mit 6,9 Millionen Euro. Fördermittel habe die Wohnungsbau in Form von günstigen Krediten von der NBank und aus dem Programm „Energieeffizientes Bauen“ der KfW in Anspruch genommen.

Die pauschalen Mietpreise einschließlich Strom, Internetversorgung und Betriebskosten für die 96 Wohnheimplätze bewegen sich nach Angaben des Studentenwerks im Bereich von 291 und 350 Euro. Baubeginn war im Juli 2014.

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