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Settmarshausen feiert Kirmes und neues Wappen

Maskenball, Alstars und Ortswappen Settmarshausen feiert Kirmes und neues Wappen

Lange hat es gedauert, der Ortsrat hatte extra einen Wettbewerb mit Preisen ausgelobt, doch jetzt ist es endlich so weit: Settmarshausen hat ein eigenes Ortswappen. Bei der Kirmes am Wochenende, 18. und 19. September, wurde der Siegerbeitrag gekürt. Die Idee dazu hatte Mike Kühn aus Settmarshausen.

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Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön: Ruderinnen legen sich zum Takt des Schifferklaviers in die Riemen.

Quelle: Heller

Der 25-Jährige habe sich bei seinem Werk streng an die Vorgaben des Wappenwesens gehalten und zum Beispiel nur drei Farben verwendet, erklärte der Sieger nach der Preisverleihung. „Außerdem habe ich die Formvorgaben der Wappen des Leinetals eingehalten.“ Auch über die Objekte, die sein Siegerbeitrag zeigt, hat sich Kühn Gedanken gemacht. So stünden die Weizenähren „für all die Felder und Bauern“ in der Region. Zudem sei das Leinetal einst als „Goldenes Land“ bezeichnet worden. Das Eichenblatt habe er gewählt, so Kühn, weil Settmarshausen „fast komplett von Wäldern umgeben“ sei. Und der Berg in Weiß? „Dazu braucht man als höchstgelegenes Dorf in der Gemeinde Rosdorf wohl nicht mehr viel zu sagen.“ Die Hacken als Symbol für die Tradition der „Steinbreeker“ vervollständigten das Wappen. Und wer genau hinschaut, der erkennt sogar im oberen Teil des Wappens ein S. „Das steht für Settbach und die Beeke“, erklärt Kühn.

Auch das Engagement der Bürger für ihr Dorf steht für Settmarshausen. Das bewiesen sie erneut beim Kirmesumzug am Sonnabend. Der bestand immerhin aus 15 prächtig geschmückten Festwagen und Fußgruppen. Alle Vereine des Dorfes hätten sich beteiligt, lobte Ortsbürgermeister Frank Olschewski (CDU). Besonders hob er aber den Einsatz Joachim Grotewahls hervor, der nicht nur im Ortsrat sitzt, sondern auch erster Vorsitzender des TSV Settmarshausen ist. Der habe „alle Register gezogen, um die Kirmes perfekt zu organisieren“, sagte Olschewski. Und das, obwohl der Programmablauf wegen diverser Unwägbarkeiten ein ums andere Mal habe geändert werden müssen. Er selbst, bedauerte Olschewski, habe keine große Hilfe sein können am Kirmeswochenende. Der Grund: Mit einer heftigen Erkältung musste er das Bett hüten.

Am Ende hatte aber auch der lädierte Olschewski noch etwas zu feiern: Er wurde Volkskönig neben Königin Karin Knetsch. Sein Sohn Thade ist neuer Jugendkönig.

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