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Shanty-Chor der Marinekameradschaft begeistert 200 Zuhörer im Alten Rathaus

„Einmal noch nach Bombay“ Shanty-Chor der Marinekameradschaft begeistert 200 Zuhörer im Alten Rathaus

„Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise“: Auf große Fahrt über die Weltmeere hat der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Göttingen sein Publikum am Sonnabend im Alten Rathaus genommen. Die rund 200 Zuhörer sangen viele Lieder mit und spendeten brausenden Applaus. 

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„Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise“: Auf große Fahrt über die Weltmeere hat der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Göttingen sein Publikum am Sonnabend im Alten Rathaus genommen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. In Göttingen gibt es zwar eine Uni und viel Messtechnik. Einen Hafen, Schiffe und Meeresrauschen sucht man aber vergebens.

Vielleicht können sich die Leinestädter ja gerade deshalb für die maritime Welt so begeistern. Egal, ob „La Paloma“ erklang, „In Johnnys Kneipe“ oder ein großes Freddy-Quinn-Medley: Das Publikum war von den Darbietungen der Sänger, die zunächst in schicken Matrosen-Anzügen und nach der Pause in wilden Piraten-Outfits auftraten, absolut begeistert.

Weil Göttingen Binnenland ist, durfte auch der Hafenunterricht nicht fehlen. „Liegt das Dock weit von der Kneipe, sagt man Trockendock dazu“, brachte Moderator Holger Quentin den Göttinger Landratten bei. Und er verriet auch den Grund, warum er sein Kapitänspatent nicht bekommen hat: „Dafür benötigt man einen Sextanten – ich hab aber nur drei Tanten.“

Ganz jung sind die meisten Mitglieder des von Wieland Ulrichs geleiteten Chors nicht mehr. Einer, Rudi Kirmse, ist mittlerweile sogar zu alt zum Mitsingen, saß dafür im Publikum. Der Ehemalige erhielt von Quentin eine Dose Labskaus: „Schmeckt super, ist gesund, und kann man auch mit  88 noch kauen.“  83 Jahre jünger war der jüngste Zuhörer im Publikum. „Ich will später Kapitän werden“, verkündete der fünfjährige Paul.

Mit „Einmal noch nach Bombay, einmal nach Shanghai“, ging das Konzert zu Ende. „Ein toller Abend“, sagte ein Besucher. „Und jetzt geh ich zurück an Bord, ab in die Koje.“

Von Hauke Rudolph

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