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"Sich anziehen, wie man möchte"

Göttinger Marktumfrage zum Thema Kopftuch-Verbot "Sich anziehen, wie man möchte"

Die Mehrheit der Deutschen ist für ein Kopftuchverbot an Schulen. Bei einer repräsentativen Umfrage erklärten 51 Prozent der Befragten, das Tragen des Kopftuchs aus religiösen Gründen sollte in der Schule grundsätzlich verboten sein. Wie stehen die Göttinger zu dem Thema?

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Quelle: Archiv

Göttingen. Dorothea Datta aus Göttingen spricht sich gegen ein solches Verbot aus. Für sie ist es „okay, sich anzuziehen, wie man möchte“. Außerdem sei das Kopftuch ja kein verfassungswidriges Zeichen, warum sollte man es also verbieten, sagt sie. Ein Verbot sei „Quatsch“, sagt auch eine Frau, die anonym bleiben möchte. „Das Kopftuch sagt ja nichts über den Menschen aus.“ Auch Maurice Krell aus Göttingen findet die Möglichkeit eines Verbots nicht gut. „So ein Gesetz kann man gar nicht durchbringen“, glaubt er.

Maurice Krell

Quelle:

Hanne Liewald ist ebenfalls gegen ein Verbot. Kopftuch könne ruhig auch in der Schule getragen werden, findet die Göttingerin. „Es muss nicht, aber es kann“, verdeutlicht sie ihre Aussage.

Hanne Liewald

Quelle: pdk

Tom Schulze führt das Recht auf persönliche Entfaltung an, zusammen mit dem Respekt vor der Kultur der Träger eines Kopftuchs. „Das Thema ist schwierig“, sagt der Göttinger, immerhin würden ja auch andere ihre Kopfbedeckung in einem Raum abnehmen - eben auch aus Respektgründen. Viele Befragte stufen das Thema als schwierig ein. Häufig heißt es, dass das Tragen eines Kopftuchs in der Schule in Ordnung sei, solange es nicht aus politischen Gründen getragen werde.

Tom Schulze

Quelle: pdk

Bärbel und Heinz-Rudolph Kellner aus Göttingen sind für ein Kopftuchverbot. Schließlich müssten sich Deutsche in anderen Ländern auch der dort vorherrschenden Kultur anpassen, sagen sie. Pdk

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