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Sieber bei Herzberg: Unterholzbrand nach Sprengung einer Handgranate

Polizei Sieber bei Herzberg: Unterholzbrand nach Sprengung einer Handgranate

Die Sprengung einer Handgrante aus dem Zweiten Weltkrieg löste am Karfreitag, 10. April, einen Unterholzbrand im Großen Bärental bei Sieber bei Herzberg aus. Insgesamt entstand auf der rund 5000 Quadratmeter großen Waldfläche ein Schaden von ungefähr 2000 Euro.

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Am Donnerstag, 9. April, wurde die Handgranate von einem Spaziergänger abseits der Wege in dem abgelegenen Waldstück entdeckt. Polizeibeamte der Polizeistation Herzberg deckten den dort vermutlich seit über 60 Jahren liegenden Fund zunächst vorsichtig mit einem Wurzelholz ab und verständigten den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover.

Am  Freitag, 10. April, sollte die Handgranate von dem Kampfmittelbeseitigungsdienst dann begutachtet und zur Entsorgung mitgenommen werden. Bei einer ersten Besichtigung wurde festgestellt, dass der Zündbolzen der älteren Handgranate fehlte. Ein Abtransport des hochbrisanten Fundes war unmöglich. Trotz der langen Liegezeit hat der Sprengstoff in der Handgrante nichts von seiner Gefährlichkeit verloren.

Den Beamten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes blieb lediglich die Möglichkeit, die Handgranate vor Ort zu sprengen. Zunächst wurde das Umfeld gegen eine Splitterwirkung gesichert. Anschließend wurde die Handgranate kontrolliert gesprengt und damit unschädlich gemacht.
Durch die Wucht der Detonation kam es im Umfeld zu kleineren Brandherden, die durch starke Winde aufloderten. Bei den folgenden Löscharbeiten waren unfgefähr 170 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden im Einsatz. Den Feuerwehren gelang es, den Schaden in Grenzen zu halten und einen größeren Waldbrand zu verhindern.

                                                                                                                                                                              ots

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