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Skaterplatz Dransfeld wird umgestaltet

Neue Skateelemente und Witterrungsschutz Skaterplatz Dransfeld wird umgestaltet

Die Hütte am Skaterplatz Dransfeld soll an einer weiteren Seite geschlossen werden um sie wetterfester und damit attraktiver für die Jugendlichen der Samtgemeinde zu machen.

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Vor der neuen Dransfelder Witterungsschutzhütte: Jugendreferent Rochus Winkler.

Quelle: Eichner-Ramm

Dransfeld. Jetzt haben sich Kevin Eigen (19), Sprecher der Jugendinitiative und beratendes Mitglied im Ausschuss für Jugend, Soziales und Tourismus, der Kinder- und Jugendreferent der Samtgemeinde, Rochus Winkler (52), mit Karin Uckermann von der Stadtverwaltung Dransfeld und einem Vertreter der Baufirma, die die Verkleidungsarbeiten ausführen soll getroffen. Selbst dürfen die Jugendlichen die Hütte aus versicherungstechnischen Gründen nicht verkleiden.

Besprochen wurde, wie der Witterungsschutz für die Hütte aussehen soll. In Anlehnung an die alte Hütte wünschen die Jugendlichen sich, dass eine weitere Seite geschlossen wird. Ein Fenster soll dabei offen bleiben, um weiter einen Ausblick in Richtung Straße zu bieten. „Nach dem Motto sehen und gesehen werden“, so Winkler.

Im Sommer sei es schöner, eine nicht komplett geschlossene Hütte zu haben, sagt Lydia Stolte (18), ebenfalls Sprecherin der Jugendinitiative und beratendes Mitglied im Auschuss. Und da die Hütte hauptsächlich im Sommer genutzt werde, entschieden sich die Jugendlichen in einer Abstimmung für diesen Vorschlag, fährt sie fort. Eigen ergänzt: „Im Sommer haben wir den Skater, im Winter das JUZ.“ Damit meint er das Jugendzentrum am Bahnhofsplatz 3.

9000 Euro für die Umsetzung

Auch an der Skateranlage selbst soll sich einiges tun. Gemeinsam mit den Jugendlichen besuchte Winkler in diesem Jahr einen großen Skaterplatz in Korbach, um sich Inspirationen für den eigenen Platz zu holen. Es sei wichtig, mit den Jugendlichen zusammen zu arbeiten und diese einzubeziehen, sagt er, um nicht an den Bedürfnissen vorbei zu planen.

Bisher seien die Jugendlichen in ihren Wünschen „sehr realistisch“ gewesen. Momentan ist der Platz mit nur einem Skateelement nicht besonders attraktiv. Bis 2013 standen zwei weitere Holzelemente auf dem Platz, sie waren jedoch marode und mussten entfernt werden.  Eine auf Skateelemente spezialisierte Firma unterbreitete nun ein Angebot, das in Kürze besprochen werden soll. 9 000 Euro müssten für die Umsetzung aufgebracht werden.

Eine Spende in der Höhe von 15 000 Euro wurde vom Ehepaar Freiboot von der Gerichtshilfe akquiriert. Von diesem Geld flossen 8 900 Euro in die neue Skaterhütte, nachdem die alte in der Nacht zum 11. Juni 2013 abbrannte. Außerdem bekamen die Jugendlichen 2 000 Euro von der Volksbank und kleinere Summen von anderen Institutionen gespendet. Sie trugen auch selbst mit Spendenaktionen zur Finanzierung der Hütte bei.

Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten zur Verkleidung an der Hütte beginnen.

Von Pia Goy

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