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Sockelbau für Göttinger-Sieben-Denkmal beginnt

Bauarbeiten Sockelbau für Göttinger-Sieben-Denkmal beginnt

Unter einer Folie verborgen stehen die ersten Bestandteile des Denkmals für die Göttinger Sieben bereits auf dem Platz vor dem Bahnhof: „Der Betonkern“, sagt Detlef Johannson, Sprecher der Stadtverwaltung.

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Der Betonkern steht bereits vor dem Bahnhof, der Grundstein für das Göttinger-Sieben-Denkmal wird am Donnerstag gelegt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Am Dienstag, 23. Juni, geht es im Ratsausschuss für Kultur und Wissenschaft (16.30 Uhr in Raum 126 des Neuen Rathauses) um die Inschrift für eine Bodenplatte. Am Donnerstag, 25. Juni, wird um 11.30 Uhr der Grundstein für das gestiftete Kunstwerk gelegt.

Die Betonquader sollen mit Granitplatten verkleidet werden. Das von der Künstlerin Christiane Möbus entworfene Denkmal entspricht in der Form dem Sockel des Reiterstandbildes vor dem Hauptbahnhof in Hannover. Lediglich der berittene Landesfürst Ernst August fehlt. Stattdessen wird der Granitblock mit den Namen der rebellischen Göttinger Sieben beschriftet, der Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung und Ernst August rebelliert hatten. Streitpunkt vorausgegangener Debatten war unter anderem, dass sich auch die Künstlerin Möbus mit ihrem Namenszug dort verewigen will. Das Denkmal wird voraussichtlich im September vollendet.

Dem Kulturausschuss des Göttinger Rates wird während seiner Sitzung am Dienstag der Textentwurf für eine Bodenplatte präsentiert, die Erklärungen zum Denkmal liefern soll. Darin heißt es unter anderem: „Der Sockel ohne Herrscher ist ein Denk-Mal für die Souveränität der Bürgerinnen und Bürger, für Freiheit und Demokratie“.     

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