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Solaranlage des Rosdorfer Freibads geht ans Netz

258 Einzelpaneele Solaranlage des Rosdorfer Freibads geht ans Netz

Die Energieversorgung für das Rosdorfer Freibad steht auf einem neuen Bein: Die große Solaranlage auf dem Dach des Eingangsgebäudes ist so gut wie fertig. Heute soll sie ans Netz gehen. 63 000 Euro sind im Haushalt des laufenden Jahres für die Anlage vorgesehen.

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Das Freibad Rosdorf ist mit der Solaranlage so gut wie autark.

Quelle: Heller

Rosdorf. Knapp 65 Kilowatt soll sie leisten, erklärt Kämmerin Ulrike Kaemling. Sie besteht aus 258 Einzelpanelen – aus deutscher Produktion, wie der Rosdorfer Bürgermeister Sören Steinberg betont. Für diese Entscheidung sei die zu erwartende Qualität ausschlaggebend gewesen – trotz einiger Bedenken, ob bei einer Insolvenz des Herstellers etwaige Garantieansprüche verfallen könnten.

Die Solaranlage, das praktisch den gesamten Strombedarf des Bades abdecken kann, sieht Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) als Baustein für die Absicht der Gemeinde, den Bestand des Rosdorfer Freibads mindestens mittelfristig zu sichern. Zusammen mit dem von der Biogasanlage gespeisten Blockheizkraftwerk (BHKW) sei das Rosdorfer Freibad damit energietechnisch fast autark: Das BHKW liefert Wärme, die Solaranlage Strom. So könnten die freiwilligen Leistungen von gut 200 000 Euro für den Betrieb stabil gehalten werden.

Im Wettbewerb mit Freibädern in der näheren Umgebung sieht Steinberg das Rosdorfer Bad gut aufgestellt. Mindestens zwei große Vorteile biete das Rosdorfer Bad: Zum einen gibt es einen großen Parkplatz. Zum anderen zahle die Gemeinde für die Heizkosten eine günstige Pauschale.

Daher könne das Badewasser in Rosdorf wärmer sein als in konkurrierenden Bädern, die an den Heizkosten sparen müssten und daher die Temperaturen absenkten. Warmes Wasser, großzügige Freiflächen und problemloses Parken führten dazu, dass das Freibad einen Einzugsbereich weit über die Gemeinde Rosdorf hinaus habe, meint Steinberg. Je nach Wetterlage werden in Rosdorf jährlich zwischen 10 000 und 60 000 Besucher gezählt.   

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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