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Solidarität mit Kobane: Demo in Göttingen geplant

Behinderungen in der Innenstadt Solidarität mit Kobane: Demo in Göttingen geplant

Zu einer Solidaritätsdemonstration für die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ bedrohten Stadt Kobane und gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK haben verschiedene Gruppen aufgerufen. Der Beginn der ist für Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr am Gänseliesel geplant.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Wegen der Demonstration weist die Göttinger Polizei daraufhin, dass es zu Behinderungen in der Innenstadt, insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs kommen kann. Thomas Rath, Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, betonte vor der Demo, dass „das Zeigen verbotener Symbole, Fahnen und Vereinszeichen eine Straftat darstellt, zu deren Verfolgung die Polizei gesetzlich verpflichtet ist“.

Im Zuge des Protestcamps auf dem Markt Anfang Oktober ermittelt die Polizei gegen die Anmelderin des Camps wegen des Zeigens von Symbolen der PKK. Da einer „potenziellen Anmelderin“ der Demonstration daher ein Ermittlungsverfahren drohen würde, werde die Demonstration am Freitag nicht angemeldet, teilt die Antifaschistische Linke International (Ali) mit.

Eine Sprecherin der Göttinger Antifa-Gruppe fordert die Polizei indes auf, „ihre Kriminalisierungsversuche zu unterlassen und sich statt dessen auf ihre Kernkompetenzen in der Verkehrsregelung zu konzentrieren“.

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