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Sonderschau: Uhren-Mechanik als Auto-Motor

Modellbörse Sonderschau: Uhren-Mechanik als Auto-Motor

„Spielzeuge mit Uhrwerk“ stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung zur nächsten Göttinger Modellbörse für Eisenbahn- und Automodelle. Dazu gehören auch komplette Anlagen mit Schienen, Brücken und dazu gehörende Fahrzeuge mit Aufzieh-Motor.

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Beliebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Spielzeug-Autos zum Aufziehen.

Quelle: EF

Göttingen. Es sind kleine Kraftwerke mit oft einfachster Mechanik, die die Eisenbahnen, Autos, Baumaschinen, Arbeiter, Schiffe, tierischen Trommler oder jonglierenden Zirkustiere aus Blech antreiben: ein Motor mit einer Feder aus Stahl, die mit einem Schlüssel aufgezogen beziehungsweise gespannt wird, und ein paar Zahlrädchen und Achsen, die die Energie auf Räder, Arme und andere bewegliche Teile übertragen.

Sie waren etwa ab Beginn des 20. Jahrhunderts die Vorläufer der Elektromotor-Generation, erklärt Martin Schmidt, Mitorganisator der Modellbörse. Und sie entwickelten sich von Motoren mit sehr einfachem Spiralfederwerk zu kleinen mechanischen Wunderwerken mit Uhrentechnik. Beliebt waren laut Schmidt in den 1940er- und 1950er-Jahren auch Autobahnen mit kleinen Uhrwerkautos, so Schmidt.

Nach ein paar Drehungen mit dem Aufziehschlüssel fuhren sie auf der zusammengebauten Anlage hin und her – „und mussten natürlich von ihren Fahrern immer wieder aufgezogen werden“. „Dabei war zu viel oft schädlich", erklärte Modellsammler Schmidt weiter: „Hatte es knack gemacht, war das Uhrwerk meistens überdreht und nichts ging mehr.“

Etliche Fahrzeuge, Eisenbahnen und andere Spielzeuge dieser Art zeigen die Organisatoren während der sechsstündigen Modellbörse am Sonntag, 14. Februar. Sie beginnt um 10 Uhr in der Weender Festhallte, Ernst-Fahlbusch-Straße 20. Auf der Börse sind Hobby-Sammler aus ganz Südniedersachsen und darüber hinaus vertreten.

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