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Sorgenkind Groner Straße in Göttingen

Oberbürgermeister Köhler zur weiteren Sanierung Sorgenkind Groner Straße in Göttingen

Wie geht es weiter mit der Sanierung der Innenstadt? In seiner Neujahrsrede hat Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) das weitere Vorgehen zur Diskussion gestellt und dafür plädiert, „beim weiteren Ausbau der Fußgängerzone innezuhalten“.

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„Nicht so chic“, aber „intakt“: der nördliche, noch nicht sanierte Teil der Weender Straße.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Statt, wie von vielen gefordert, den Nordteil der Weender Straße zu sanieren, hat Köhler zunächst die Groner Straße ins Spiel gebracht. Diese bereite ihm Sorgen.

Auch wenn das Straßenbild der Weender Straße im Norden „nicht so chic wie auf der anderen Seite des Nabels“ sei, so stimme dort aber die Frequenz. „Die Straße dort ist intakt“, sagte Köhler. „Lohnt es also nicht, die Prioritäten beim weiteren Ausbau der Fußgängerzone neu zu diskutieren?“, fragte er und nennt zudem die unsanierten Abschnitte der Jüdenstraße, der Kurzen Geismar Straße und der Roten Straße.

Dies wolle er nicht nur mit Politik und Verwaltung, sondern auch mit den Bürgern diskutieren. City-Managerin Frederike Breyer teilt Köhlers Meinung. Die genannten Straßen hätten eine Sanierung dringend nötig. Jetzt müsse geprüft werden, mit welcher begonnen wird.

Ein erstes Gespräch mit Baudezernent Thomas Dienberg zu diesem Thema sei in der kommenden Woche geplant. Breyer glaubt, mit einer Sanierung der Groner Straße gewänne die Straße wieder an Attraktivität. Das könne ein Weg sein, die Ladenleerstände dort zu reduzieren.

„Die Arbeiten werden voraussichtlich ein Dreivierteljahr dauern“

Für die Entwicklung des Stadtquartiers „Südliche Innenstadt“ hat die Verwaltung einen Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes gestellt. Eine Entscheidung darüber, so erklärt Stadtsprecher Detlef Johannson, sei noch nicht gefallen. Zu den Ziele zählten vor allem die Aufwertung von Straßen, Wegen und Plätzen, die Instandsetzung oder Modernisierung von stadtbildprägenden Gebäuden und Maßnahmen, die zu einer erneuten Nutzung von Grundstücken mit Leerständen führen.

Auch die nördliche Innenstadt soll Sanierungsgebiet werden. Hier hofft die Stadt auf Bundesmittel aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz für ein neu gefasstes und erweitertes Sanierungsgebiet „Historische Altstadt-Nord“. Dieses werde bereits seit 2009 gefördert. Sanierungen, etwa am Städtischen Museum, seien davon bereits mitfinanziert worden.

Für das um Jacobikirchhof, Waageplatz, Weender Tor und Weender Straße erweiterte Gebiet stünden nun vorbereitende Untersuchungen an. „Die Arbeiten werden voraussichtlich ein Dreivierteljahr dauern“, sagt Johannson. Nach Abschluss könne dem Rat eine Vorlage zur Antragsstellung für das erweiterte Sanierungsgebiet unterbreitet werden. „Vermutlich also erst im letzten Quartal 2015.“

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