Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Sparda-Bank fördert „Gewaltfrei Lernen“

Hainbundschule und Schule am Tannenberg Sparda-Bank fördert „Gewaltfrei Lernen“

Es ist ein Programm, das Kinder selbstbewusst und stark macht: gegen Angriffe aber auch gegen Ausgrenzung. Etwa 150 Kinder der Göttinger Hainbund-Grundschule und Förderschule am Tannenberg haben am Projekt „Gewaltfrei Lernen“ teilgenommen – finanziert von der Sparda-Bank und dem Förderverein der Schule.

Voriger Artikel
Informationen am Tag der Herzschwäche
Nächster Artikel
40 Inline-Fahrer bei erster Skate-Night

Gewaltfrei Lernen mit Oliver Lenneke vom Förderverein Gewaltfrei Lernen - damit Bildung ankommt.

Quelle: Wenzel

Weende. „Stopp, ich will das nicht!“ Immer wieder rufen die Kinder im Kreis stehend die klaren Sätze, die sie schützen sollen, wenn ihnen jemand bedrohlich nahe komm. Dazu ein ernster „Bohrer-Blick“ und die Hände abwehrend nach vorne gestreckt.

Trainer Oliver Henneke muss nicht mehr viel erklären, die Kinder aus den Klassen 1a der Hainbundschule und 1c der Tannenbergschule haben es schon einige Stunden geübt: in Teamspielen und Rollenspielen und immer mit viel Bewegung in der Turnhalle.

„Gewaltfrei Lernen“ heißt das Präventionsprogramm, mit dem inzwischen 25 Trainer an Schulen in ganz Deutschland unterwegs sind. Träger ist ein gleichnamiger Verein in Köln. In sechs Unterrichtsstunden sollen die Kinder lernen, wie sie besser mit Konfliktsituationen umgehen können, erklärt Henneke.

Dabei lernen sie, sich Respekt zu verschaffen und Grenzen zu setzen: verbal, aber auch durch Körperhaltung und Gesten.

Die Stiftung Sparda-Bank Hannover unterstütze das Programm seit 2009, erklärte am Mittwoch in der Hainbundschule Mariola Fischer, Leiterin der Sparda-Bank in Göttingen. Seitdem habe sie etwa 600 000 Euro gespendet, um „Gewaltfrei Lernen“ in Schulen zu ermöglichen. An der Hainbundschule habe zudem der Förderverein das Projekt mit finanziert, ergänzte die kommissarische Schulleiterin Mirjam Stahl.

„Ich fand das Schauspielern gut“, sagte am Ende Luis Mergenthal aus der Klasse 4b, „dabei habe ich gemerkt, wie man sich fühlt, wenn man ausgegrenzt wird“. Mitschülerin Yola Stehle hat ein Fangspiel besonders viel Spaß gemacht, bei dem es auch auf Team-Absprache ankommt - „das war gut“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen und Umgebung