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Sparkasse Göttingen sucht neuen Standort für Filiale in Herberhausen

Neubau im Ortsmittelpunkt Sparkasse Göttingen sucht neuen Standort für Filiale in Herberhausen

Die Sparkasse Göttingen lässt die Filiale im Dorf. Sie will aber den Standort in der Albert-Schweitzer-Straße aufgeben und weiter in den Ortsmittelpunkt rücken.

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Die Sparkasse Göttingen sucht einen neuen Standort für ihre Filiale in Herberhausen. Die Festwiese ist eine Möglichkeit.

Quelle: Pförtner

Herberhausen. „Wir sind eine Sparkasse und keine Bank. Wir werden uns nicht aus der Fläche zurückziehen“, machte Jörg Seebode, Mitglied des Sparkassenvorstands, im Ortsrat deutlich. Als Hauptgrund für den Standortwechsel nannte Seebode die in die Jahre gekommene Filiale und deren überholte technische Ausstattung. Eine Sanierung würde schnell 500 000 Euro oder deutlich mehr kosten.

Die Lösung: der Neubau einer kleinen, 70 bis 80 Quadratmeter großen Filiale mit moderner Technik, etwa mit einem Bankautomaten, an dem Barauszahlungen oder Überweisungen auch nach Schalterschluss möglich sein sollen. Diese Möglichkeit gibt es bislang für die rund 1000 Herberhäuser Sparkassenkunden nicht. Gerade junge Kunden würden das aber heute erwarten. „Komprimierte Modernität“ nennt Seebode das Filialkonzept.

Im Vergleich Sanierung zu Neubau sei ein Neubau um die Hälfte günstiger, hielt Seebode Kritikern entgegen, die eine Sanierung für die bessere Variante hielten. In die Kalkulation gehe der geplante Verkauf des alten Sparkassengebäudes mit ein. Die Sparkasse bevorzugt nach Seebodes Auskunft einen Standort an der Straße An der Mühle. Eine Fläche auf dem Festplatz neben der Feuerwehr wäre denkbar, sagte Seebode. „Wir benötigen nicht mehr als 80 Quadratmeter“, sicherte er den Herberhäusern zu, die den neuen Standort zum Teil skeptisch sehen.

Vor allem Ortsratsmitglied Volker Grothey (SPD) appellierte, dass dort „keine Bausünde“ entstehen dürfe. Der Dorfmittelpunkt sei ein „sensibler Bereich“. Seebode versprach, dass eine attraktive Lösung gesucht werde. Von „Containerlösung“ könne keine Rede sein, sagte er. Derzeit sei die Sparkasse im Gespräch mit Stadt und Ortsbürgermeisterin Ingrid Möhring (SPD), einen geeigneten Standort zu suchen. In zwei Jahren, so die Pläne der Sparkasse, soll die neue Filiale eröffnet werden, sagte Seebode.

Gebietsdirektorin Christa Langer kündigte an, dass in Herberhausen weiterhin Mitarbeiter vor Ort sind. Wie die Öffnungszeiten dann sind, stehe noch nicht fest. Spezielle Beratungszeiten würden aber zudem täglich angeboten. Auch wie viele Sparkassenmitarbeiter künftig in Herberhausen arbeiten, ließ Langer während der Sitzung  offen. „Jetzt ist die Filiale personell leicht überbesetzt. Das werden wir optimieren“, sagte sie.

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