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Sperrung Herzberger Landstraße

Eschensterben Sperrung Herzberger Landstraße

Die Herzberger Landstraße in Göttingen bleibt länger gesperrt. Grund sind die Baumpflegearbeiten wegen der von einem Pilz befallen Eschen in den dortigen Waldgebieten. Diese Arbeiten dauerten länger als ursprünglich geplant und könnten erst am Donnerstag, 28. Juli, beendet werden, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Bis dahin bleibe die Herzberger Landstraße zwischen Knochenmühle und dem Haus der Jugendhilfe am Rohns täglich zwischen 7 und 17 Uhr gesperrt.

Ein Schlauchpilz gefährdet den Eschenbestand in Göttingen. Zur Sicherung der Holzqualität lässt die Stadtverwaltung stark befallene Bäume im Stadtwald fällen. Außerhalb des Waldes werden vorerst nur erkrankte Eschen gefällt, die durch ihr Absterben die Verkehrssicherheit gefährden könnten.

Seit 2006 ist das Eschentriebsterben in Göttingen bekannt und wird immer mehr zum Problem. Ausgelöst wird es durch den aus Japan stammenden Schlauchpilz „Hymenoscyphus pseudoalbidus“ – auch „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ genannt. Bei befallenen Bäumen lichtet sich zunächst die Krone. Erst sterben Zweige und Blätter ab, dann der ganze Baum. „Das ist besonders tragisch, weil die Esche früher als Baum des Lebens bekannt war“, sagt Martin Levin, Oberförster der Stadt Göttingen. Levin zufolge seien mittlerweile 75 Prozent der Eschen in Göttingen vom Eschentriebsterben betroffen.

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