Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Sperrung der K 34 eine „Zumutung“

Straßenarbeiten Sperrung der K 34 eine „Zumutung“

Seit gut zwei Monaten ist die Kreisstraße 34 zwischen Tiefenbrunn und Olenhusen voll gesperrt. Besonders in Settmarshausen wächst allmählich Kritik an den Baumaßnahmen, die sich noch bis Mitte November hinziehen sollen. Der Landkreis Göttingen aber verteidigt die Arbeiten.

Voriger Artikel
Pornographische Bilder von Frauen an Fenster und Briefkästen geklebt
Nächster Artikel
Volksverhetzung: Stadtrat verurteilt rechtsradikale Vorfälle

Durchfahrt verboten: Die Kreisstraße 34 wird derzeit saniert.

Quelle: Pförtner

Einige Settmarshäuser sind es leid. Jedesmal, wenn sie nach Rosdorf fahren wollen, müssen sie einen kilometerlangen Umweg in Kauf nehmen. „Das nervt“, sagt eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Besonders für alte Menschen, die zum Arzt müssten oder ihren Einkauf in Rosdorf erledigen wollten, sei die mehrmonatige Vollsperrung der K 34 eine Zumutung, meint ein anderer.

Christel Wemheuer, Umweltdezernentin des Landkreises, verteidigt indes die Bauarbeiten, die sich über eine Strecke von 1,4 Kilometern erstrecken und noch bis Mitte November dauern sollen. Dass die Straße über einen solch langen Zeitraum voll gesperrt werden müsse, sei unumgänglich. Zum einen liege der Bereich im Wasserschutzgebiet, was die Sache ohnehin „ein bisschen schwieriger“ mache. Zum anderen müsse man die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit beachten.

1,9 Millionen Euro Kosten

Mit dem Ausbau der K 34 gehen laut Wemheuer weitere Arbeiten einher. So werde ferner ein Radweg angelegt. Die Sanierung der Brücke über den Grundbach sei hingegen bereits abgeschlossen. Die Arbeiten sollen rund 1,9 Millionen Euro kosten, 60 Prozent davon übernimmt der Bund.

Settmarshausens Ortsbürgermeister Frank Olschewski (CDU) kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Er bedauere es sehr, „dass das Interesse an der örtlichen Kommunalpolitik immer dann am größten ist, wenn es zu Behinderungen oder zu Störungen von gewohnten Tätigkeiten kommt“. Er hoffe, dass die Settmarshäuser Autofahrer auf den Umleitungsstrecken „Rücksicht nehmen und nicht durch die engen Straßen rasen“. Zudem sei es wichtig, dass der Verbindungsweg von Olenhusen nach Groß Ellershausen geöffnet bleibe. Das sicherte Wemheuer jetzt nochmals explizit zu.

Von Andreas Fuhrmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen