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Spielwaren kommen in Karstadts Untergeschoss

Neuer Kinderbereich ab Herbst  Spielwaren kommen in Karstadts Untergeschoss

Bäumchen-wechsel-dich-Spiel bei Karstadt: Spielwaren, Kinderkonfektion und Kinderschuhe sind ab Herbst im Untergeschoss des Karstadt-Haupthauses in Göttingen erhältlich, erklärte die Unternehmenskommunikation. Die Räume werden nach der Schließung der Lebensmitteltochter Perfetto frei.

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Für das Untergeschoss bei Karstadt soll es noch keine Pläne geben.

Quelle: CH

Göttingen. Was aus dem frei werdenden Untergeschoss bei Karstadt Sports wird, ist noch unklar. „Es gibt noch keine Planung“, sagte Lars Pätzold, Geschäftsführer von Karstadt Sports Göttingen. Innerhalb der nächsten zwei Monate sollen diese allerdings abgeschlossen sein, erklärte Christian Klein von der Zentrale in Essen.

Karstadt Göttingen sei eine ertragsstarke Filiale, in der zukünftig wieder die Warenhaussortimente unter einem Dach angeboten werden sollen. Eine neue Kinderwelt soll in den Räumen von Perfetto entstehen.  Perfetto sei laut Karstadt Essen ein Sanierungsfall. Um das Joint Venture mit Rewe deutschlandweit wieder zukünftig gut aufzustellen, hätte es bereits Verhandlungen mit dem Sozialpartner gegeben. Als Sozialpartner suchen Gewerkschaften und Arbeitgeber partnerschaftlich nach Lösungen.

„Die Perfetto-Mitarbeiter aus Göttingen werden daher unter anderem die Möglichkeit haben, in eine zwölfmonatige Transfergesellschaft zu wechseln. Auf diesem Weg können die Mitarbeiter bestmöglich bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützt werden,“ erklärte Anne Dallmeyer von der Karstadt-Unternehmenskommunikation.

Auch im Internet-Forum des Göttinger Tageblatts wird die Perfetto-Schließung diskutiert. Zum Beispiel hat „Mjammi“ hat den Rückzug Perfettos aus den sozialen Netzwerken beobachtet: Seit Juli vergangenen Jahres gebe es keine Aktivitäten auf dem Perfettos Twitter-Account, auch die Facebook-Seite sei gelöscht worden.

Zu diesem Zeitpunkt wurde öffentlich, dass Karstadt einen Personalabbau bei Perfetto plane. Das Handelsblatt hatte in diesem Zusammenhang von einem Brief des Karstadt-Managements berichtet, in dem Perfetto als erheblicher Sanierungsfall beschrieben wurde. Perfetto wurde darin als anhaltend defizitär und das Geschäftsmodell mit einer Fokussierung auf den Luxusbereich als gescheitert erklärt. Um einen Personalabbau komme das Unternehmen nicht herum. 2013 habe Perfetto bereits einen Verlust in Millionenhöhe verzeichnet, der sich 2014 vervielfacht haben soll. wes   

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