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Spontandemo gegen PKK-Verbot in Göttingen

50 Teilnehmer ziehen nach Razzia durch Innenstadt Spontandemo gegen PKK-Verbot in Göttingen

Nach einer Razzia der Polizei Hannover im Jugendzentrum Kornstraße am Morgen haben sich rund 50 Teilnehmer aus der linken Szene am Donnerstagabend bei einer kurzfristig organisierten Demonstration mit dem Jugendzentrum solidarisiert.

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Demo gegen PKK-Verbot in Göttingen

Quelle: Wenzel

Göttingen. Die Polizei hatte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg das Jugendzentrum durchsucht. Die Behörden werfen vier Personen aus dem Jugendzentrum vor, durch "verschiedene Tätigkeiten, zum Beispiel dem Überlassen von Räumlichkeiten", die verbotene kurdische Organisation PKK unterstützt zu haben.

160211-goe-demo-HW; unangemeldete Demonstration am Markt; HW

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In Göttingen nannte ein Demo-Sprecher die Aktion in Hannover einen Skandal. Während sich die PKK gegen den "Islamischen Staat" stelle, werde sie etwa in Deutschland weiterhin kriminalisiert, heißt es im Aufruf zur Demo. "Die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung ist und bleibt ein Skandal." Zudem seien "linke Räume", wie etwa die Rigaer Straße 94 in Berlin, das Jugendzentrum Kornstraße in Hannover oder die OM10 in Göttingen "Verteidigungsbollwerke" gegen Nazi-Terror. "Finger weg von unseren Strukturen oder es knallt", rief ein Sprecher auf der Demo.

Der Demozug führte begleitet von vereinzeltem Abbrennen von Bengalos und Knallkörpern vom Gänseliesel zum besetzten ehemaligen DGB-Haus in der Oberen-Masch-Straße 10 zurück in die Weender Straße. Am Wilhelmsplatz löste sich der Demozug gegen 20.30 Uhr auf. Die Polizei begleitete die Demo mit Einsatzwagen. Vorsorglich positionierte sie sich danach am Haus der Burschenschaft Hannovera.

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