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Spontaner Kick

Mit „UMove“ sich per App zum Sport verabreden Spontaner Kick

Der Physikstudent Luca Thiede hat eine App entwickelt, mit Hilfe derer sich Menschen kurzfristig zum Sport verabreden können. Seit kurzem haben Smartphone-Besitzer die Möglichkeit, „UMove“ zu nutzen - Thiede träumt von einer Million User und hofft auf einen Investor.

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Luca Thiede mit seiner Sport-App „UMove“.

Quelle: CH

Göttingen. Lust auf eine spontane Partie Tischtennis? Oder auf einen nachmittäglichen Kick im Stadtpark? Für solche Szenarien ist UMove gedacht. Die User können eingeben, für welche Sportart sie wann und wo wie viele Mitspieler suchen, ob diese ihr eigenes Equipment mitbringen müssen (zum Beispiel einen Schläger) und wie gut sie sein sollten (etwa „Gegner bis Bezirksliga-Niveau gesucht“).

Den Einfall zu seiner App hatte Thiede, nachdem er seine Heimatstadt Berlin verlassen hatte, um zu studieren. Er habe als begeisterter Freizeitfußballer immer wieder Leute gesucht, die spontan Lust zum Kicken hatten, erzählt der 21-Jährige, aber als Neuhinzugezogener hatte er nicht die Kontakte, um genügend Mitspieler zusammenzutrommeln: „So bin ich auf die Idee mit UMove gekommen.“

Mittlerweile hat Thiede vier Partner, mit denen er eine UG gegründet hat. Er hält 35, die anderen zusammen 65 Prozent. Rund 3000 Euro und vor allem „unzählige Arbeitsstunden“ hätten sie in ihr Projekt investiert, für dessen Start sie in erster Linie mit Handzetteln und auf Facebook geworben haben. „Wir wollen klein anfangen, eine Nutzerbasis aufbauen und demonstrieren, dass die Idee funktioniert“, erläutert Thiede.

Dann, so hoffen die Jungunternehmer, könnte ein Investor auf sie aufmerksam werden und Venture Capital zur Verfügung stellen. Auf 100 000 Euro hoffen sie und weisen darauf hin, dass UMove das Invest-Siegel des Bundeswirtschaftsministeriums besitzt, was bedeutet, dass ein Geldgeber 20 Prozent seiner investierten Summe vom Staat zurückerhält.

Für das Erlösmodell hätten sie zwei Konzepte entwickelt, so Thiede. Das erste: Unternehmen, die mit Sport ihr Geld machen, beispielsweise Bekleidungsgeschäfte, Sportbars und Fachhändler, auf der App-Landkarte anzeigen und dafür Werbegelder kassieren.

Das zweite: Die App mit großen Online-Händlern verlinken. Eins wollen sie auf keinen Fall: Mit den Daten ihrer Nutzer Geld verdienen. „Wir werden das Sammeln von Daten auf das absolut notwendige Minimum beschränken“, so Thiedes Versprechen.

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